Der Sauerländische Gebirgsverein zieht vor der letzten Wanderung eine positive Bilanz.

Der Sauerländische Gebirgsverein zieht vor der letzten Wanderung eine positive Bilanz.
Bei bestem Wetter waren die Wanderfreunde im Wuppertaler Osten unterwegs.

Bei bestem Wetter waren die Wanderfreunde im Wuppertaler Osten unterwegs.

Stefan Fries

Bei bestem Wetter waren die Wanderfreunde im Wuppertaler Osten unterwegs.

Langerfeld/Ronsdorf/Vohwinkel. Nach der Wanderung ist vor der Wanderung: So lässt sich die Stimmung bei den Wanderfreunden vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) zusammenfassen, die gemeinsam mit der WZ die letzte der drei diesjährigen Osterwanderungen mit Spannung erwarten. Am Sonntag geht es als Finale nämlich zur Vohwinkeler Waldkampfbahn (siehe Seite 16).

„Wir sind sehr zufrieden“, sagt Wanderführer Karl Bohlen zur Resonanz auf die Frühjahrs-Aktion. Besonders die Auftakt-Wanderung in Langerfeld sei gut angenommen worden: „Teilgenommen haben 92 Teilnehmer auf einem Weg, der den Ehrenberg von seiner bergigen Seite zeigte.“

Unterwegs habe man Wegezeichner Dietrich Hoff getroffen, „der uns seine Arbeit im Detail vorstellte“.

Dann ging es zur Zeche Karl – und zu Margret Hahn: „Ich war von der Größe der Gruppe beeindruckt“, sagt die Vorsitzende des Bürgervereins Langerfeld. Sie begrüßte die Teilnehmern der ersten Osterwanderung durch den Wuppertaler Osten im Stadtteil Langerfeld, gab Informationen zum Stadtteil und Details zur Zeche Karl. „Die Stimmung war gut“, so Hahn. Dass „die Leute nach der mehr als zweistündigen Wanderung so aufmerksam zugehört“ hätten, habe sie besonders gefreut. „Es war natürlich auch wunderschönes Wetter, alle waren gut drauf.“

Hahns Vortrag war sozusagen Höhepunkt und Ende der mehr als zweistündigen Wanderung, die – wie auch die anderen Touren – geeignet sind für jeden, der einigermaßen gut zu Fuß ist. „Ich glaube aber, der ein oder andere war am Ende trotzdem dann doch froh, in den Bus oder das Auto einsteigen zu können“, sagt Margret Hahn schmunzelnd.

Am Ostermontag sei man bei zunächst deutlich winterlicherem Wetter von Hahnerberg nach Ronsdorf unterwegs gewesen – mit immerhin noch 40 Wanderern. „Pünktlich zum Start unserer Wanderung wandelte der April dann sein Gesicht und zeigte sich mit viel Sonne von seiner guten Seite“, berichtet Karl Bohlen. „Wanderführer Helmut Pfannkuchen informierte zum Thema ’Die Streuobstwiese, ein Kulturgut’ – und wir standen mittendrin, im nassen Gras.“ Auf dem Weg nach Ronsdorf habe er zur Industriegeschichtlichen Entwicklung des Gelpe- und Salbachtals informiert.

„Die Besichtigung im Bandwirkermuseum war der Höhe- und Schlusspunkt dieser Wanderung. Dort erläuterte Walter Abram auf sehr anschauliche Weise die Geschichte und Funktion der Bandweberei.“

Während die anderen Touren Rundwanderungen waren, war für den Ausflug in den Wuppertaler Süden Start in Hahnerberg und Ziel in Ronsdorf. Das hatte im Vorfeld zu Rückfragen bezüglich der An- und Abreise geführt, war dann aber offenbar kein größeres logistisches Problem für die motivierten Wanderer.

Für den kommenden Sonntag hoffen SGV und WZ natürlich wiederum auf zahlreiche Teilnehmer. Das Wetter scheint aktuellen Vorhersagen zufolge am Wochenende zwar erneut unbeständig zu werden – doch auch am zunächst verschneiten Ostermontag gab es noch viel Sonnenschein – man darf also gespannt sein.

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