Eltern, Kinder und Jugendliche ließen sich 2008 beraten.

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Die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendtelefons helfen in Notlagen.

Die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendtelefons helfen in Notlagen.

Andreas Fischer

Die Mitarbeiter des Kinder- und Jugendtelefons helfen in Notlagen.

Wuppertal. Probleme in der Schule, Streit mit dem besten Freund oder die erste Beziehung - die Themen am Kinder- und Jugendtelefon sind höchst unterschiedlich. Dass es Gesprächsbedarf gibt, zeigen die Zahlen, welche die Aktion "Nummer gegen Kummer" jetzt für das Jahr 2008 veröffentlichte.

Allein am Standort Wuppertal wurden im vergangenen Jahr 10.158 Anrufe von Kindern und Jugendlichen registriert. In 2716 Fällen fand eine ausführliche Beratung statt, in 7442 Fällen schwieg der Anrufer, es wurde aufgelegt oder handelte sich um Scherzanrufe. Oft sind diese Testanrufe nur eine Art "vorzufühlen", ehe gesprochen wird.

Zahlen aus Wuppertal liegen auch für das Elterntelefon vor. Hier können sich Eltern zu verschiedenen Themen beraten lassen. Im Jahr 2008 taten das in Wuppertal 260 Mütter und/oder Väter mit Problemen bei der Erziehung, mit Problemen bei Behörden oder Gesetzen sowie physischen oder psychischen Auffälligkeiten der Kinder. Insgesamt wurden 646 Gespräche aufgezeichnet.

Erst im Dezember 2008 wurde in Wuppertal auch die Aktion "Jugendliche beraten Jugendliche" eingeführt. Hier konnten im ersten Monat bereits 44 Beratungen von insgesamt 160 Anrufen verzeichnet werden.

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