Wuppertals Haushaltssituation nimmt langsam bizarre Züge an. Alle vier Wochen sind aus der Kämmerei neue Hiobsbotschaften zu vernehmen. Die Stadt hat derzeit 1,5 Milliarden Euro Schulden und bewegt sich konsequent auf die eigene Überschuldung zu. Sollte sich die wirtschaftliche Situation in Deutschland und der Welt nicht sehr schnell drehen, ist es gut möglich, dass das Haushaltsdefizit auf 170 Millionen Euro steigt. Da scheint es schon fast marginal, ob die Stadt 40 Millionen Euro spart oder nicht - es ändert nichts an der drohenden Überschuldung.

Abgesehen davon, dass diese Situation eindrucksvoll demonstriert, wie sinnlos ein Doppelhaushalt über den Zeitraum von zwei Jahren ist, wird immer deutlicher: Aus eigener Kraft kann sich Wuppertal nicht befreien. Die Land NRW muss endlich helfen.

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