Weil das Geschäftshaus 23 Meter weiter westlich gebaut werden soll, entsteht im Osten des Döppersbergs eine neue Freifläche.

Projekt
Ein Blick in die Zukunft: So soll der neue Döppersberg nach dem Umbau aussehen. Animation (Archiv): Stadt Wuppertal / Büro Chapman Taylor

Ein Blick in die Zukunft: So soll der neue Döppersberg nach dem Umbau aussehen. Animation (Archiv): Stadt Wuppertal / Büro Chapman Taylor

Ein Blick in die Zukunft: So soll der neue Döppersberg nach dem Umbau aussehen. Animation (Archiv): Stadt Wuppertal / Büro Chapman Taylor

Wuppertal. Einige Überraschungen zog die Verwaltung in dieser Woche für die Mitglieder der Bau- und Begleitkommision Döppersberg aus dem Hut. So stellte die Verwaltung in der Sitzung der Kommission den Platz Ost vor. Dabei handelt es sich um eine Freifläche, die zuvor in keinen Entwürfen verzeichnet war und für deren Nutzung es auch noch keine konkreten Pläne gibt.

Der sogenannte Platz Ost resultiert aus der Verschiebung des von dem privaten Investor Signature Capital geplanten Geschäftshauses. Gegenüber der ursprünglichen Planung wird der Standort des fünfstöckigen Gebäudes, in das der Textilhandel Primark als Ankermieter einziehen soll, um 23 Meter in Richtung Westen verschoben. Im östlichen Teil des Döppersbergs entsteht deshalb eine Freifläche, für die es noch keine Verwendung gibt.

„Die Nutzung dieses Platzes muss geplant werden, wenn man sich nicht mit einem Taxistand zufriedengeben will“, sagte Stadtdirektor Johannes Slawig. Wie hoch die zusätzlichen Kosten ausfallen, sei abhängig davon, welche Ideen auf dem Platz Ost umgesetzt werden sollen. Bei einer höherwertigen Nutzung könne das nicht über das Projekt Döppersberg finanziert werden.

Slawig äußerte sich sehr zuversichtlich, dass sich die Verwaltung mit dem Investor bis zur Sondersitzung im Februar über den Verkauf der Grundstücke am Döppersberg einig werde. Alexander Schmidt (FDP) wollte wissen, welche zusätzlichen Kosten für die Bebauung des Platzes Ost und das neue Informationszentrum am Wupperpark anfallen. Nach Auskunft der Verwaltung handelt es sich dabei aber um keine Bestandteile des Döppersberg-Projekts. Diese Aussage löste zumindest bei einem Teil der Mitglieder des Ausschusses Verwunderung aus.

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