Ab Sonntag gelten für viele Linien neue Fahrzeiten. Auch in der kommenden Woche rechnen die WSW mit Problemen im Busverkehr.

Wechsel
Viele WSW-Busse fahren ab Sonntag zu geänderten Zeiten. Dazu gibt es an den Haltestellen Aushänge.

Viele WSW-Busse fahren ab Sonntag zu geänderten Zeiten. Dazu gibt es an den Haltestellen Aushänge.

Andreas Fischer

Viele WSW-Busse fahren ab Sonntag zu geänderten Zeiten. Dazu gibt es an den Haltestellen Aushänge.

Wuppertal. Selten war ein Jahreswechsel für die Buskundschaft in Wuppertal so durchwachsen wie dieser: Abgesehen davon, dass es seit Wochen Probleme durch Schnee und Eis gibt und einige Linien immer noch aus dem Takt sind, spitzte die Umstellung auf den Einstieg vorne die Lage ab dem 1. Januar noch weiter zu. Dass es zum Wechsel des Stadtfahrplans – er gilt ab diesem Sonntag – jetzt taut, lässt für die nächste Woche hoffen. „Nach wie vor ist aber mit Problemen im Linienverkehr zu rechnen“, erklärt WSW-Sprecher Holger Stephan auf WZ-Nachfrage – mit Blick auf die nach wie vor großen Schneemengen an den Linienwegen.

Schulbusverkehr wird am Montag nicht überall rund laufen

Auch am Freitag wurde – wie berichtet – an besonders kritischen Stellen noch Schnee auf Lastwagen geladen und zum Abladeplatz bei Rheinkalk in Dornap gebracht. Zu eng für Busse ist es nach Angaben der Stadtwerke nach wie vor zum Beispiel auf der Ravensberger Straße, auf der Vogelsangstraße, am Mastweg, am Sedansberg oder im Monhofsfeld.

Davon werden, so die Stadtwerke am Freitag in einer Verkehrsmitteilung, „natürlich auch die Einsatzwagen im Schülerverkehr betroffen sein.“ Für Eltern, Schüler und Schulen stelle man ab Samstag gesammelte Informationen über Einschränkungen ins Internet – und das nach Schulen sortiert.

Jenseits dessen gilt ab dem 9. Januar der neue Stadtfahrplan. Er ist nach Angaben der WSW für fast alle Linien mit überarbeiteten Fahrzeiten verbunden. Diese Anpassungen sollen – auf Grundlage von Nachfrage-Analysen – „zur weiteren Verbesserung der Anschlüsse an Verknüpfungspunkten führen.“ Gemeint sind damit auch die Verbindungen zwischen Bus und Schiene.

Änderungen im Überblick – und Aushänge an den Haltestellen

Wie berichtet, fahren die Linien 604 und 614 künftig auch über die Haltestelle Bromberger Straße bei den WSW – und die Passagiere haben auch die Möglichkeit, in die Linien 612 und 622 umzusteigen. „Die Straßen Dellbusch und Sternenberg werden mit den Linien 618 und 624 verändert bedient“, melden die Stadtwerke, während die Linie 612 am Wochenende im verstärkten Takt Richtung Wichlinghausen unterwegs ist.

Die neuen Fahrtzeiten und Fahrplanaushänge sind auch über die elektronische Auskunft abrufbar – ebenso das neue Stadtfahrplanheft: www.wsw-online.de/mobilitaet

Unter der oben genannten Online-Adresse gibt es ab sofort auch alle Fahrpläne der Einsatzwagen zum Schulbeginn am Montag – in der Rubrik „Planen & Fahren / Schüler / Einsatzwagen“. Zusätzlich gibt es Montag früh ab 6 Uhr bei den WSW aktuelle Hinweise über Einschränkungen und Behinderungen durch Schnee und Glatteis. Telefonische Auskünfte gibt es bei den Stadtwerken unter der Rufnummer 569-5200.

In Schriftform gibt es das Stadtfahrplanbuch erst ab dem 14. Januar: Bei den WSW verschob sich die Papierlieferung – wegen Schnee und Glatteis.

Neue Direktverbindungen gibt es mit den Linien 601 und 621 montags bis freitags im Bereich Vohwinkel, Wieden, Dornap und Varresbeck. Innerhalb von Haßlinghausen fährt die WSW-Linie 602 im 60-Minuten-Takt. Hinzu kommen Änderungen mit Blick auf den Döppersberg-Umbau: Während die Straße Döppersberg ab Sonntag gesperrt ist, werden die betroffenen Linien CE 62 und 620 über das Kleeblatt geführt. Die Linie 628 fährt dagegen über die Bundesallee. „Um die Haltestellen Haubahn und Distelbeck anzubinden, wird die Linie 619 über Kluse / Schauspielhaus, Landgericht und Wolkenburg bis dorthin verlängert“, melden die Stadtwerke. Die Reisebushaltestelle wird zum Neuenteich verlegt.

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