Waldschänke ab Ostern in Betrieb. Weitere Gastronomie am Elefantenhaus

Die Zoosäle werden in Zukunft nicht mehr für die Gastronomie genutzt. Platz genug bietet das Gebäude für das Aquarium und Terrarium.
Die Zoosäle werden in Zukunft nicht mehr für die Gastronomie genutzt. Platz genug bietet das Gebäude für das Aquarium und Terrarium.

Die Zoosäle werden in Zukunft nicht mehr für die Gastronomie genutzt. Platz genug bietet das Gebäude für das Aquarium und Terrarium.

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Die Zoosäle werden in Zukunft nicht mehr für die Gastronomie genutzt. Platz genug bietet das Gebäude für das Aquarium und Terrarium.

Wuppertal. Ein Spaziergang durch den Wuppertaler Zoo macht hungrig und durstig. Ab den Osterferien sollen sich die großen und kleinen Zoobesucher in der dann wiedereröffneten Waldschänke versorgen können. In diesen Tagen will die Stadt Wuppertal die Entscheidung treffen, welcher von acht Bewerbern den Zuschlag erhält. Unter anderem haben sich die Betreiber der Zoogastronomie in Duisburg und Köln um den zeitlich befristeten Einsatz in der Waldschänke beworben.

Waldschänke wird 2014 durch Neubau abgelöst

Die Wiedereröffnung der Waldschänke in der Nähe des großen Spielplatzes ist nämlich nur eine Etappe auf dem langen Weg, die Zoogastronomie wieder in Schwung zu bringen. „Ab dem Sommer 2014 möchten wir den Besuchern ein neues Angebot an einem besseren Standort in der Nähe des Elefantenhauses machen“, sagt Hans Uwe Flunkert, Chef des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal. Der Betrieb der Waldschänke sei zwar nur für die Übergangsphase gedacht, aber man werde dort bis Ostern mit kleineren Maßnahmen auch den Innenraum für Besucher herrichten, kündigt Flunkert an.

Die Gastronomie in einem geplanten Neubau am Elefantenhaus werde unabhängig von der Waldschänke gesondert ausgeschrieben. „Der Standort wird so gewählt, dass man sich als Besucher mitten im Zoo befindet und die Tiere von dort auch erleben kann“, erklärt Flunkert. So sollen die Besucher von der Terrasse aus ab Sommer 2014 zum Beispiel die Elefanten beobachten können.

1,2 Millionen Euro wird die Stadt in den Neubau investieren. Die Bezirksregierung hat zugestimmt, denn die Verpachtung der Gastronomie in einem Zoo ist in der Regel ein lohnendes Geschäft. Und das soll bald auch im Wuppertaler Zoo wieder möglich sein, wo juristische Streitereien zwischen der Stadt und dem früheren Pächter für viel Ärger, finanzielle Einbußen und auch einen Imageverlust gesorgt hatten. Erst mit einer Zwangsräumung im Herbst wurde der Weg für die aktuellen Pläne der Stadt frei.

In das Projekt Gastronomie am Elefantenhaus soll der künftige Pächter des Neubaus frühzeitig eingebunden sein. „Von der Küche dort erwarte ich mir mehr als nur Pommes und Currywurst“, sagt Flunkert. Der Projektgruppe gehören außerdem Vertreter des Gebäudemanegements, der Zoodirektion, des Kulturausschusses und der Bezirksvertretung Elberfeld/West an.

Ein Langzeitprojekt ist die Umgestaltung der seit einigen Jahren fast komplett leerstehenden Zoosäle. Es gibt erste Überlegungen, dort das Aquarium oder auch das Terrarium anzusiedeln – das würde energetische Vorteile mit sich bringen. Bisher scheiterten alle Pläne für die Wiederbelebung der Zoosäle an den Sanierungskosten in Höhe von mehr als sechs Millionen Euro.

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