Weitere Stationen an der Nordbahntrasse und der Sambatrasse.

Weitere Stationen an der Nordbahntrasse und der Sambatrasse.
Michael Schumann und Georg Kemper (Museum) sowie Frank Schwarz und Andreas Feicht (WSW, v.l.). afi

Michael Schumann und Georg Kemper (Museum) sowie Frank Schwarz und Andreas Feicht (WSW, v.l.). afi

Michael Schumann und Georg Kemper (Museum) sowie Frank Schwarz und Andreas Feicht (WSW, v.l.). afi

An historischer Stätte, nämlich dem Depot der Bergischen Museumsbahnen in der Kohlfurth, haben die Wuppertaler Stadtwerke am Mittwoch eine neue Ladestation für Pedelecs eingeweiht. Andreas Feicht, Vorsitzender der Geschäftsführung der WSW, und Frank Schwarz, Leiter der Produktentwicklung EDL und neue Technologien, betonten, man wolle damit dem Bedürfnis der Radfahrer Rechnung tragen, die inzwischen zur Hälfte E-Bikes erwerben.

„Wichtig ist, dass Ladestationen da vorhanden sind, wo etwas los ist.“

Andreas Feicht, WSW

„Während die E-Bike-Radler eine Fahrt mit der alten Straßenbahn durch das Kaltenbachtal unternehmen und bei Kaffee und Kuchen im Biergarten gegenüber sitzen, lädt der Akku des Elektrofahrrads in einer der drei Fächer der neuen Ladestation kostenlos auf“, so Andreas Feicht. Weitere Stationen sind auf der Nordbahntrasse und nahe der Sambatrasse in Cronenberg installiert worden.

„Elektrofahrräder sind der Renner“, so Schwarz. Doch strombetriebene Autos und Nutzfahrzeuge seien eher exotische Erscheinungen im Wuppertaler Straßenbild. Derzeit sind es 314 Elektro-Fahrzeuge und damit lediglich 0,18 Prozent aller zugelassenen Kraftfahrzeuge. Um die von der Bundesregierung angestrebten Quote von zwei Prozent zu erreichen, müssten es in Wuppertal bis 2020 etwa 3400 elektrobetriebene Autos sein, was momentan eine eher utopische Wunschvorstellung ist.

Um den Wuppertalern den Umstieg auf ein Elektrokraftfahrzeug schmackhafter zu machen, wollen die WSW die Zahl der Ladepunkte 2018 mehr als verdoppeln. Was in Zahlen bedeutet, dass zu den bereits vorhandenen 26 existenten Ladepunkten noch 34 hinzukommen sollen. „Entscheidend ist eine gute Ladeinfrastruktur“, so Andreas Feicht, der übrigens stilgerecht im Elektro-BMW in die Kohlfurth gekommen war. „Wichtig ist, dass Ladestationen da vorhanden sind, wo etwas los ist“, so Feicht. Elektro-Fahrzeuge könnten beispielsweise am Tic, an der Oper oder am Mirker Bahnhof aufgeladen werden.

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