Der Überseehandel von Johann Aders von 1821 bis 1832.

Barmen. „Bergischer Elan in Deutschland und in der Neuen Welt“ heißt die neue Ausstellung über die Rheinisch-Westindische Kompagnie (RWIK) von Wilhelm Wechselberger. Zu sehen ist diese von noch bis Donnerstag, 23. November im Lichthof im Rathaus in Barmen. Die Geschichte ist in 64 Bildern ausgestellt. Wanderungen durch die Ausstellung werden jeweils täglich um 11 Uhr und 15 Uhr angeboten.

RWIK war eine Handelsgesellschaft für den Überseehandel und eine der ersten Aktiengesellschaften in Preußen. Auf die Idee kam 1821 der Elberfelder und Kaufmann Johann Jakob Aders, der ebenfalls der Gründer der RWIK war.

Durch die damalige französische Herrschaft ergab sich eine schwierige wirtschaftliche Lage im Bergischen Land, worauf Aders reagiert hat. Durch den Überseehandel mit Amerika und Westindien sollten die Schwierigkeiten der europäischen Märkte behoben werden. Auch die an die Engländer verlorenen Märkte sollten dadurch zurückerlangt werden. 27 seiner eigenen Schiffe durchfuhren den Atlantik und transportierten hauptsächlich Textilien und Metalle. Nicht nur die europäischen Märkte profitierten von dem Überseehandel: Eine Schiffsladung beschäftigte rund 5000 Arbeiter in einem Monat.

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