Rechtsradikale Demonstranten (bei einer Veranstaltung in Berlin).
Rechtsradikale Demonstranten (bei einer Veranstaltung in Berlin).

Rechtsradikale Demonstranten (bei einer Veranstaltung in Berlin).

dpa

Rechtsradikale Demonstranten (bei einer Veranstaltung in Berlin).

Wuppertal. Axel Reitz, Veranstalter der Neonazi-Demo "Gegen Antifaschismus" am Samstag in Wuppertal, hat beim Verwaltungsgericht Düsseldorf Klage gegen die Auflagen der Wuppertaler Polizei eingereicht. Die Klage sei am Mittwochnachmittag beim Gericht eingegangen, wie die Wuppertaler Polizei am heutigen Donnerstag bekanntgab. Reitz hatte geplant, die Demo-Teilnehmer am Wuppertaler Hauptbahnhof zu versammeln und zum Autonomen Zentrum an der Gathe ziehen zu lassen. Die Polizei wollte ihm nach eigenen Angaben beides untersagen. Wo genau die Neonazis nun demonstrieren dürfen, wird das Verwaltungsgericht voraussichtlich erst am Freitag entscheiden.

Gegen die Neonazi-Demo, bei der nach Veranstalter-Angaben bis zu 150 Teilnehmer erwartet werden, hat sich ein breites Wuppertaler Bürgerbündnis formiert. Es lädt für Samstag, 10.30 Uhr, zu einer friedlichen Kundgebung auf dem Kirchplatz ein. Gegen den ursprünglich geplanten Versammlungsort des Bürgerbündnisses, den Platz vor den City-Arkaden, hatte die Polizei wegen des beengten Raumes Bedenken angemeldet. Den Versammlungsort Kirchplatz hat der Bürgerbündnis nach Polizei-Angaben mittlerweile akzeptiert. fl

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