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Die Polizei hat am Mittwoch eine Schlägerei im Herzzentrum am Arrenberg beendet.

Die Polizei hat am Mittwoch eine Schlägerei im Herzzentrum am Arrenberg beendet.

Jonathan Rossbach

Die Polizei hat am Mittwoch eine Schlägerei im Herzzentrum am Arrenberg beendet.

Wuppertal. In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben Heilios-Klinikum und Polizei die Handgreiflichkeiten von Mittwochnachmittag noch einmal zusammengefasst: Trauernde Angehörige haben nach dem Tod ihres Verwandten (74) das Klinik-Personal bedrängt. Dabei kam es zu Handgreiflichkeiten. 

Da sich die Personen nicht beruhigen ließen, riefen die Helios-Mitarbeiter die Polizei. Die Anweisungen der Polizisten verhallten ungehört, außerdem schubsten die Angehörigen die Polizisten.

Nachdem eine 32-Jährige die Fensterscheibe eines Krankenzimmers einschlug, nahmen die Polizisten die drei Hauptaggressoren - eine 32-jährige Frau und zwei Männer (42 und 48) - vorerst in Gewahrsam.

Nachdem sie sich beruhigt hatten, wurden die Verdächtigen gegen 17 Uhr wieder entlassen. Die Polizei ermittelt gegen vier Beteiligte wegen Bedrohung, Widerstand gegen Polizeibeamte, Gefangenenbefreiung und Sachbeschädigung.

Das Helios-Klinikum wird in der Nacht auf Donnerstag von einem Wachdienst beschützt. 

Ursprungsmeldung: Die Polizei musste am Mittwochnachmittag eine Schlägerei im Helios-Klinikum am Arrenberg beenden. Nach ersten Informationen begann die Schlägerei, nachdem ein Angehöriger in dem Herzzentrum verstorben ist. 

Update 16:59 Uhr: Die Auseinandersetzung sei aus einer ersten sehr emotionalen Situation kurz nach dem Tod des Angehörigen entstanden. Dabei kam es nach derzeitigen Kenntnisstand mindestens zu Schubsereien. Nach ihrem Eintreffen haben die Polizisten die drei mutmaßlichen Hauptaggressoren aus dem Pulk der Angehörigen gezogen. Das habe die Situation beruhigt.

Die Polizisten schreiben derzeit Anzeigen wegen Widerstandes gegen die Festnahme. Wie stark dieser Widerstand war, kann noch nicht gesagt werden. Es ist möglich, dass sich die mutmaßlichen Täter nur "gesperrt" haben.

Nach dem aktuellen Wissensstand ist niemand schwer verletzt worden. Ob es leichte Verletzung gab, kann noch niemand sagen.

Die Polizei ermittelt.

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