Bei der knallbunten Pop-Fassung von Aschenputtel kamen neben zahlreichen tierischen Co-Stars auch Kinder aus dem Pubklikum zum Einsatz.

Ihre tierischen Freunde helfen Cinderella (Christina Schulz), das Herz des Prinzen zu erobern.
Ihre tierischen Freunde helfen Cinderella (Christina Schulz), das Herz des Prinzen zu erobern.

Ihre tierischen Freunde helfen Cinderella (Christina Schulz), das Herz des Prinzen zu erobern.

Uwe Schinkel

Ihre tierischen Freunde helfen Cinderella (Christina Schulz), das Herz des Prinzen zu erobern.

Wuppertal. Für einen Nachmittag wurde die Stadthalle zum Märchenschloss – und zum Schauplatz einer berühmten Liebesgeschichte: „Cinderella – Das märchenhafte Popmusical“ machte am Dienstag Halt in Wuppertal und bescherte vielen kleinen und großen Gästen einen magischen Festtagsausklang.

Die bösen Stiefschwestern heißen Chantal und Cynthia

Alle waren sie auf der Bühne: Cinderella, ihr lieber Vater und ihre böse Stiefmutter, der Prinz, der König und die beiden verzogenen Stiefschwestern. Zwischen den klassischen Figuren gab es aber auch einige Neulinge. Neben der Maus Piwi und der Taube Ruckediguro, spielten auch noch der Hund Jallo, Stinktier Stinky und Igel Freddy mit und – auch einige der Kinder aus dem Publikum. „Cinderella wird heute in der Show immer mal wieder eure Hilfe brauchen“, sagte Rickediguro (Sebastian Römer). Und auch als Cinderella (Christina Schulz) Trost suchend fragte: „Die Kinder sind doch auch meine Freunde, oder?“, da schallte ein lautes „Jaaaa“ aus dem Publikum zurück. Immer wieder mussten sie helfen und Geheimnisse verraten.

Dabei ist das Musical sehr modern gehalten, nicht nur zu erkennen an den Namen der Schwestern Chantal (Hellen-Swantje Wecker) und Cynthia (Sandra Gehrmann). Die Musik von Geige und Klavier wurde nicht selten mit E-Gitarre und Beat unterlegt. Melodien aus der Werbung oder aus den James-Bond-Filmen waren ebenso zu hören wie Obamas Kultspruch „Yes we can“ und Rap-Einlagen während der Lieder.

Ein großes Finale im funkelnden Glitzer-Regen

Ansonsten hält sich das Musical im groben an die Grimmsche Aschenputtel-Vorlage: Der König veranstaltet ein Fest, um eine Braut für seinen Sohn Prinz Fabian (Christian Petru) zu finden, Cinderella darf aber nicht mit. Eine Fee hilft ihr, doch ihr Zauber erlischt um Mitternacht. Cinderella flieht, verliert aber ihren Schuh, mit dessen Hilfe der Prinz sie wiederfindet.

Die Kinder tanzen und singen derweil begeistert auf den Stühlen mit – und als Prinz Fabian Cinderella einen Heiratsantrag macht, da geht ein Raunen durch den großen Saal. Zur Hochzeit dann dürfen auch sechs Kinder aus dem Publikum mit auf die Bühne und begleiten die Braut als Blumenkinder und Schleppenträger – eine Aktion des Veranstalters On Air Production und der WZ. Sogar die Ringe dürfen sie überreichen.

Ein Ende findet die Show dann mit dem lang ersehnten Kuss im funkelnden Glitzerregen und mit Kindern, die ihre blinkenden Feenstäbe freudestrahlend in die Höhe halten – ein Traum in Rosa und Plüsch.

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