Im Prozess um die Springmann-Morde war erstmals der Geschäftspartner des angeklagten Enkels länger Thema. Außerdem ging es wieder um die häusliche Situation.
Auf dem Anwesen der Springmanns suchte die Polizei monatelang nach Spuren.

Auf dem Anwesen der Springmanns suchte die Polizei monatelang nach Spuren.

Stefan Fries

Auf dem Anwesen der Springmanns suchte die Polizei monatelang nach Spuren.

Wuppertal. Am zwölften Tag des Springmann-Prozess sagten die Polizisten vor dem Wuppertaler Landgericht aus, die zuerst am Tatort waren. Sie schilderten, dass Angehörige aufgeregt vor dem Haus der Springmanns warteten. Die Haustür stand laut Zeugenaussagen offen, das Ehepaar Springmann sollte auch Zuhause sein müssen, hätte jedoch weder auf ihr Klingeln noch auf Rufe reagiert.

Zwei Polizeibeamte seien daraufhin in das Haus gegangen und fanden erst Enno Springmann, offenbar tot, später Christa Springmann, ebenfalls tot. Nach den Aussagen der Polizisten gibt es Nachfragen, weil es von Anfang an geheißen hätte, dass im Haus alles zerwühlt gewesen sei. Den Polizisten soll dazu aber nichts besonderes aufgefallen sein.

Im Zuge dessen wurde auch ein Video gezeigt, dass die Beamten der Spurensicherung bei der Begehung des Hauses gemacht haben. Auf dem Video ist viel Kunst und Krimskrams zu sehen. Es gibt einige Stellen, an denen zu sehen ist, dass Schrankinhalte herausgerissen wurden. Ein Beamter sagt aber dazu, er habe schon wesentlich zerwühltere Einbruchstatorte gesehen. red

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