Der 42-Jährige, der am Freitag seine Frau (47) erschossen haben soll, liegt im Krankenhaus. Er schweigt zur Tat.

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Festnahme nach der Tat am Freitag: Polizisten setzen den tatverdächtigen Ehemann in einen Rettungswagen.

Festnahme nach der Tat am Freitag: Polizisten setzen den tatverdächtigen Ehemann in einen Rettungswagen.

Westerholz

Festnahme nach der Tat am Freitag: Polizisten setzen den tatverdächtigen Ehemann in einen Rettungswagen.

Wuppertal. Die Tat schockierte ganz Wuppertal: Am Freitagmittag wurde eine 47-Jährige am Höchsten erschossen. Mit mehreren Kopfschüssen, wie nun am Wochenende die Obduktion ergab. Dringend tatverdächtig ist der 42-jährige Ehemann der Frau. Gegen ihn wurde inzwischen Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

Verkündet wurde dieser dem Verdächtigen am Wochenende am Krankenbett. Wie berichtet, hatte der 42-Jährige nach der Tat versucht, sich selbst zu erschießen. Mit einer schweren Kopfverletzung kam er ins Krankenhaus. Mittlerweile, so die Polizei gestern, sei er operiert worden und wieder ansprechbar. Zur Tat schweigt der 42-Jährige allerdings bislang beharrlich.

Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei hatte der 42-Jährige am Freitag gegen 13.30 Uhr nach einem Streit auf seine Frau geschossen. Diese hatte sich im vergangenen Oktober von ihrem Mann getrennt und war mit der gemeinsamen Tochter (11) in die Wohnung am Höchsten gezogen. Der Mann war bis zur Tat nie polizeilich auffällig geworden.

Als er seine Frau erschoss, war das Mädchen noch in der Schule. Sie wurde vom Opferschutz der Polizei betreut und befindet sich mittlerweile in der Obhut von Angehörigen.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

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