Familienvater soll seine Ehefrau erschossen haben.

Wuppertal. Ab dem 10.August muss sich ein türkischer Familienvater wegen Mordes vor dem Landgericht verantworten. Laut Anklage hat der 43-Jährige am 15. Januar dieses Jahres seine getrennt von ihm lebende Ehefrau in deren Wohnung am Höchsten in der Elberfelder Nordstadt mit zwei Kopfschüssen aus einer 9-Millimeter-Pistole getötet. Danach habe er erst Verwandte angerufen, dann die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Als der Notarzt eintraf, war die Frau tot. Der schwer verletzte mutmaßliche Todesschütze soll bei seiner Festnahme die Waffe noch in der Hand gehabt haben. Er hat bislang zu den Vorwürfen geschwiegen.

Die Staatsanwaltschaft geht von
einem Beziehungsdrama aus

Die Ermittler gehen von einem Beziehungsdrama aus. Das Paar soll bis Anfang Oktober 2009 unter einem Dach in Wuppertal gelebt haben. Laut Anklage zog die Frau nach der Trennung mit der gemeinsamen Tochter (11) in eine eigene Wohnung am Höchsten um und lernte übers Internet einen anderen Mann kennen. Bislang sind sechs Verhandlunstage geplant. spa

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