Trauer auf dem Werth in Barmen: Gökhan Sarigül (vorne links) und Ferhat Yildirim (rechts) – Cousins der erschossenen Angestellten (33) eines Juweliers – stellen ein Jahr nach der Tat Kranz und Kerzen auf (Archivbild).
Trauer auf dem Werth in Barmen: Gökhan Sarigül (vorne links) und Ferhat Yildirim (rechts) – Cousins der erschossenen Angestellten (33) eines Juweliers – stellen ein Jahr nach der Tat Kranz und Kerzen auf (Archivbild).

Trauer auf dem Werth in Barmen: Gökhan Sarigül (vorne links) und Ferhat Yildirim (rechts) – Cousins der erschossenen Angestellten (33) eines Juweliers – stellen ein Jahr nach der Tat Kranz und Kerzen auf (Archivbild).

Uwe Schinkel

Trauer auf dem Werth in Barmen: Gökhan Sarigül (vorne links) und Ferhat Yildirim (rechts) – Cousins der erschossenen Angestellten (33) eines Juweliers – stellen ein Jahr nach der Tat Kranz und Kerzen auf (Archivbild).

Wuppertal. Nach dem Überfall auf ein Juweliergeschäft am Werth in Barmen, bei dem am 17. Oktober 2012 eine Angestellte (33) erschossen wurde und ihre damals 25 Jahre alte Kollegin schwer verletzt wurde, stehen am heutigen Donnerstagnachmittag vor dem Landgericht die Urteile an.

Wie berichtet, fordert die Staatsanwaltschaft für die beiden Angeklagten (39, 23) lebenslange Haft – wegen Mordes, versuchten Mordes, Raubes mit Todesfolge und gefährlicher Körperverletzung. Wegen der besonderen Schwere der Schuld wurde für den damals 38 Jahre alten Angeklagten – Sicherungsverwahrung beantragt. Die 15 Verhandlungstage offenbarten das Leid der Angehörigen. Immer wieder kam es während des Prozesses zu emotionalen Ausbrüchen. Entsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen. Der jüngere der Angeklagten sagte in seinem letzten Wort: „Es tut mir sehr leid. Und ich weiß nicht, wie ich mich entschuldigen soll.“ spa

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