WZ-Leser waren bei einer Führung durch die frisch sanierte Schwimmoper dabei.

Mit dem Regenschirm ins Becken - die Sonderführung für die WZ-Leser.
Mit dem Regenschirm ins Becken - die Sonderführung für die WZ-Leser.

Mit dem Regenschirm ins Becken - die Sonderführung für die WZ-Leser.

Andreas Fischer

Mit dem Regenschirm ins Becken - die Sonderführung für die WZ-Leser.

Wuppertal. Ein Paar blaue Plastiküberschuhe war das wichtigste Utensil bei der letzten Schirm-Aktion für "Meine Stunde für Wuppertal". Ohne die Überzieher konnte niemand das große Becken betreten. Denn Schmutz oder Beschädigungen sind in der frisch sanierten Schwimmoper unerwünscht.

Für die Teilnehmer, darunter auch 60 WZ-Leser, die im Rahmen von Abo-Plus an der exklusiv en Führung durch das Bad dabei sein durften, war das aber kein Problem. Mit mit dem blauem Plastik an den Füßen und Regenchirm in der Hand stellten sich zum Gruppenfoto auf. Drei, zwei, eins ... ein Meer aus orangefarbenen Regenschirme füllt das Becken. Und weil letzte Schirm-Aktion war, konnten der farbenprächtige Regenschutz sogar mit nach Hause genommen werden.

Gertrud Finger, die Projektleiterin beim Gebäudemanagement, führte die Gruppe durch das Bad. Mit dabei ist auch das Ehepaar Helga und Rolf Sonnenschein. "Das ist wirklich toll gemacht, besonders der neue Überflieger rund um Tribünen." Sie kennen das Bad noch aus der Eröffnungszeit und wissen den Unterschied zu schätzen. Auch Martina Jäger und ihre Tochter Caroline stimmen dem zu. " Jetzt ist alles so hell und freundlich. Besonders schön sind die großen Fensterfronten."

Gespannt verfolgen die Gäste die Erklärungen zur neuen Wendebrücke, die im Sprungbereich aus dem Boden gefahren werden kann, wenn bei Wettkämpfen eine Strecke von 25Metern geschwommen wird. "Anschlagmatten gewähren eine genaue Zeitmessung", erklärt Finger. Und damit die Zuschauer bei Wettkämpfen in Zukunft auch alles ganz genau mitbekommen, schwimmen die Sportler parallel zu den Tribünen. "Keine andere Schwimmhalle hat wie wir 1600 Zuschauerplätze." erklärt Finger.

Treppauf, treppab folgt ihr die Besuchergruppe durch die verschiedenen Bereiche und lauscht den Erklärung zu den Saunen mit den unterschiedlich temperierten Kabinen, der Dampfgrotte, dem Wechselfußbad oder auch dem Gastronomiebereich. "Das Bewegungsbad ist der schönste Raum" findet Finger. "Hier haben wir Wert auf den Wiedererkennungscharakter gelegt." Zum Teil wurden die schwarzen Originalfliesen verwertet, oder sie wurden nachgebrannt.

Bei Wettkämpfen schwimmen die Sportler nun parallel zum Publikum. Es gibt 1600 Zuschauerplätze. Eine ausfahrbare Wendebrücke ermöglicht auch eine 25-Meter-Bahn. Anschlagmatten messen die genauen Zeiten.

Neu ist unter anderem ein Kleinkinderbecken, der Saunabereich mit Salzgrotte, Massagedüsen im Nichtschwimmerbereich und das Bewegungsbecken sowie ein Fitnessbereich.

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