Zauberkünstler Jan Philip Wiepen hat sein Glück im Tal gefunden. Uns erzählt er, wie.

Zauberkünstler Jan Philip Wiepen hat sein Glück im Tal gefunden. Uns erzählt er, wie.
Jan Philip Wiepen. Archiv

Jan Philip Wiepen. Archiv

Andreas Fischer

Jan Philip Wiepen. Archiv

Wie viel Glück braucht ein Mensch eigentlich, um wirklich auch glücklich zu sein? Nun ja, diese Frage kann sich jeder nur selbst beantworten. Dabei muss sich jeder fragen, was ihn glücklich macht und ob er dieses Glück denn auch erkennt, wenn es da ist. Wenn Sie z.B. im Lotto gewonnen haben, werden Sie das Glück, das Sie haben, sicherlich erkennen. Aber wie oft haben Sie mit viel oder auch etwas weniger Glück die richtigen Entscheidungen in ihrem Leben getroffen? Ich habe in meinem Leben glücklicherweise viele gute Entscheidungen getroffen, aber drei davon sind so wesentlich, dass sie mein Leben zu einem außerordentlich glücklichen Leben machen.

Erstens habe ich meine Frau kennengelernt und gegen viele Widrigkeiten sind wir eine glückliche Familie geworden. Zweitens konnte ich aus meiner Leidenschaft einen Beruf machen. Die dritte wesentliche Entscheidung für das glückliche Leben war es, zurück nach Wuppertal zu ziehen – trotz großem Unverständnis, warum man denn von Köln nach Wuppertal ziehen sollte. Wuppertal ist baulich wohl nicht die schönste Stadt Deutschlands, aber es hat viele schöne Ecken mit besonderen Menschen. Ich habe in der Zeit, in der ich wieder hier wohne, viele dieser Menschen kennen gelernt. Sie alle hatten twas gemeinsam: Sie sind „Macher“. Sie haben Ideen machen einfach - auf diese Weisen treffen sie Entscheidungen des Herzens. Ist dies vielleicht der Schlüssel des Glücks? Vor allem aber haben sie den Mut, diese Entscheidungen mit allen Konsequenzen zu treffen - auch wenn dabei ein steiniger Weg vor ihnen liegt.

Ich bin in meinem Leben froh und glücklich, dass ich diese Entscheidungen treffen konnte. Ich bin dankbar für die Menschen, die mir geholfen, und Wuppertal wieder zu meiner Heimat gemacht haben. Denn das Wesentliche ist meiner Meinung nach nicht wo man ist, sondern welche Menschen man dabei an seiner Seite hat.

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