Ein Pfandsystem und Mehrwegbecher für den Coffee to go? Am WZ-Mobil kam diese Idee super an.

Ein Pfandsystem und Mehrwegbecher für den Coffee to go? Am WZ-Mobil kam diese Idee super an.
Mit einem Mehrwegbecher lässt sich Müll reduzieren.

Mit einem Mehrwegbecher lässt sich Müll reduzieren.

Im kommenden Jahr soll der Carnaper Platz gepflastert werden, um den Anforderungen an einen modernen Festplatz zu genügen. Die Mehrheit der Barmer Bürger befürwortet das. Archiv

dpa, Bild 1 von 2

Mit einem Mehrwegbecher lässt sich Müll reduzieren.

Wuppertal. Kaffee zählt wohl zu den Lieblingsgetränken in Deutschland. Heutzutage wird er nicht mehr nur zu Hause getrunken, sondern auch gerne unterwegs. Der Pappbecher landet danach im Müll. Um gegen diese Abfallberge anzugehen, hat sich der Umweltausschuss jetzt mit einem Pfandsystem für Mehrwegbecher beschäftigt (WZ berichtete).

Beim WZ-Mobil sagten Leser, was sie von diesem Plan halten, wie etwa Kai Struzyna: „Das ist eine wünschenswerte Überlegung. Es gibt wunderbare Mehrwegbecher. Ob man seinen eigenen immer dabei hat, ist fraglich. Doch gerade an Stellen wie am Laurentiusplatz lohnt sich das und es sollte auch kein Problem sein, Mehrwegbecher wieder abzugeben.“ Tine Krüger sieht das genauso: „Es gibt Stellen, wo man seinen eigenen Becher befüllen lassen kann. Es ist reine Gewohnheitssache, wenn ich weiß, dass ich Bummeln gehe, den Becher mitzunehmen. Ein Pfandsystem finde ich auch völlig in Ordnung.“

Sabine Dohr sagt: „Ich finde, dass unbedingt der eigene Kaffeebecher eingeführt werden muss, weil wir fahrlässig viel zu viel Müll produzieren. Ich wäre bereit, das zu testen, bin mir aber nicht sicher, wie praktisch ich das finde. Ein Pfandsystem wäre super. Außerdem motiviert mich die Umfrage, das in die Tat umzusetzen. Grundsätzlich sitze ich jedoch lieber im Café und trinke dort meinen Kaffee.“

„Mehrwegbecher befürworte ich auf jeden Fall“, sagt Klaus Lüdemann, der vor 25 Jahren bei der Firma Quante die „Quante-Tasse“ statt der Papp-Becher eingeführt hat. „Ich würde es auch ausprobieren und in der Praxis testen, natürlich unter Auflagen des Hygienesystems und der Gewerbeaufsicht.“

Karin Rohlof erscheint mit einem eigenen Becher: „Bei manchen Kaffeeläden bezahlt man mit dem eigenen Becher sogar weniger. Und bei der Bahn sagen sie auch, dass sie gerne den eigenen Becher befüllen. Ich bin ziemlich viel unterwegs und habe meinen Kaffebecher immer dabei.“ Simone Heimer würde es auch testen: „Mehrwegbecher sind besser für die Umwelt und sinnvoll, so wie man das Flaschensystem auch auf Mehrweg umgestellt hat. Wer jeden Tag unterwegs Kaffee trinkt, nimmt den eigenen Becher auch mit zum Arbeitsplatz.“ Silvia Vera sagt: „An der Uni bekommt man den Kaffee günstiger, wenn man den eigenen Becher mitbringt. Daher würde ich das auch testen.“ Beret Kaiser hat die gleiche Erfahrung an der Düsseldorfer Uni gemacht: „Für die Umwelt wäre das sinnvoll. Praktischer wäre aber der Pfand-Becher, den man zurückbringen kann.“

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