Nur etwas für Schwindelfreie: „Fighter“ katapultiert die Fahrgäste auf 40 Meter Höhe.
Nur etwas für Schwindelfreie: „Fighter“ katapultiert die Fahrgäste auf 40 Meter Höhe.

Nur etwas für Schwindelfreie: „Fighter“ katapultiert die Fahrgäste auf 40 Meter Höhe.

Eine Premiere im Bergischen Land feiert die Indoor-Achterbahn „Black Hole“: Die Fahrt führt durch absolute Dunkelheit.

Schaustellerverein Wuppertal, Bild 1 von 2

Nur etwas für Schwindelfreie: „Fighter“ katapultiert die Fahrgäste auf 40 Meter Höhe.

Wuppertal. Die größte Kirmes Wuppertals steigt in diesem Jahr in Barmen – ausnahmsweise. Weil die Stadt den Stadionnebenplatz am Zoo saniert, zieht die Mega-Kirmes für ihre sechste Auflage vom 9. bis 12. Juni auf den Carnaper Platz. Außer dem Ort soll sich aber nicht viel ändern, verspricht Michael Petersen vom Schaustellerverein Wuppertal. „Es wird wieder einige Höhepunkte geben“, kündigt er an.

Unter anderem feiert die Indoor-Achterbahn „Black Hole“ ihre Premiere in Wuppertal. Wer sich traut, erlebt eine Fahrt in absoluter Dunkelheit. „Das ist schon was Besonderes“, sagt Petersen schmunzelnd. Auch etwas für eher Schwindelfreie: der erst in diesem Frühjahr ausgelieferte „Fighter“, der die Fahrgäste auf eine Höhe von 40 Metern bringt. Der Personenpropeller erreicht dabei laut Veranstalter eine Geschwindigkeit von mehr als 120 Stundenkilometern, auf den Körper wirkt zeitweilig das vierfache Körpergewicht.

Doch auch, wer es etwas ruhiger mag, kommt auf seine Kosten. „Die Mega-Kirmes ist eine Familienkirmes“, betont Petersen. Karussells für Kinder fehlen ebenso wenig wie die große Piratenrutsche.

Dass die Schausteller diesmal nach Barmen ausweichen müssen, sieht Petersen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Der Carnaper Platz ist traditionell der Wuppertaler Festplatz.“ Man freue sich jetzt auf die Veranstaltung, stellt Petersen klar, räumt allerdings ein, dass der Verein mit einer Rückkehr der Mega-Kirmes zum Stadion liebäugelt.

Demnächst auch eine Frühlings- und Allerheiligen-Kirmes?

Die könnte aufgrund der Bauarbeiten dort aber wohl frühestens 2019 erfolgen, wie es gestern aus der Stadtverwaltung hieß. Auf jeden Fall müsste sich die Kirmes dann aber auch mit weniger Platz begnügen, da der Kunstrasenplatz komplett erneuert wird und dann nicht mehr für Fahrgeschäfte, Buden oder ähnliches benutzt werden darf.

Doch auch, wenn die Mega-Kirmes wieder ans Stadion zurückkehren sollte: Der Carnaper Platz, der bekanntlich bald verschönert wird und ein neues Pflaster erhält, soll nicht leer ausgehen. Der Schaustellerverein plant, dort weitere Veranstaltungen zu etablieren. Für eine Allerheiligen-Kirmes in diesem Jahr laufe bereits die Ausschreibung, so Petersen. „Jetzt warten wir die Resonanz ab.“

Zukünftig soll es außerdem noch eine Frühlingskirmes geben. „Dann hätten wir drei große Veranstaltungen in Wuppertal pro Jahr: erst die Frühlingskirmes, dann die Mega-Kirmes am Stadion und abschließend die Allerheiligen-Kirmes“, sagt Petersen. Auf der Strecke bleiben würde dann unter Umständen die Osterkirmes, die sich laut Petersen aber ohnehin mit der Terminwahl schwertat. Wenn mindestens zwei der Kirmessen regelmäßig auf dem Carnaper Platz stattfinden würden, wäre allerdings auch Barmens Bezirksbürgermeister Hans-Hermann Lücke (CDU) zufrieden. „Das ist ja genau das, was wir wollten“, erklärt er. Der Platz brauche eine Auffrischung, nicht nur optisch. Deshalb sage er ganz klar: „Mega-Kirmes: Herzlich willkommen auf dem Carnaper Platz.“

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