Eltern sorgen vor den Schulen für Chaos – auch am Dönberg.

Vorbilder
Eilig zur Schule: Auch auf der Höhenstraße am Dönberg halten allmorgendlich die „Mama-Taxis“.

Eilig zur Schule: Auch auf der Höhenstraße am Dönberg halten allmorgendlich die „Mama-Taxis“.

Andreas Fischer

Eilig zur Schule: Auch auf der Höhenstraße am Dönberg halten allmorgendlich die „Mama-Taxis“.

Wuppertal. „Es ist chaotisch“, sagt Lehrer Lutz Finke und fasst damit zusammen, was an diesem Morgen von den Müttern bestätigt wird: Kurz vor acht Uhr stauen sich vor der Tagesschule Dönberg an der Höhenstraße die Wagen von Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen.

Das als „Mama-Taxi“ bekannte Phänomen allmorgendlicher Staus vor Schulen empfindet nicht nur Lehrer Finke als ebenso lästig wie gefährlich: „Zum Teil stehen die Autos direkt vor der Einfahrt im absoluten Halteverbot, was dazu führt, dass die Straße nicht mehr einsehbar ist.“ Eine Mutter habe er darauf angesprochen und dann zu hören bekommen: „Lassen Sie mich in Ruhe.“ Dabei gehe es doch um die Sicherheit der Kinder. „Das ist ein gesellschaftliches Problem“, meint Lutz Finke.

Aber oft auch ein logistisches, wie von Müttern zu hören ist. „Der Weg ist zu weit für uns“, sagt beispielsweise Yvonne Schütze, deren Sohn John Colin in die zweite Klasse geht. „Würde er den Bus nehmen, wäre er aus Wichlinghausen eine Dreiviertelstunde unterwegs.“ Mit dem Wagen seien es gerade einmal zehn Minuten.

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