Wenn ein brennender Faden zur Krawatte wird und Geldscheine im Nichts verschwinden – dann wird beim Magischen Zirkel wieder fleißig gezaubert.

Unterhielten die Zuschauer in der Bandfabrik mit ihren Tricks: Henry (re.) und Gudrun Wahl vom Magischen Zirkel Wuppertal sowie der Gastzauberer Christian Perleth alias Zapperlot.
Unterhielten die Zuschauer in der Bandfabrik mit ihren Tricks: Henry (re.) und Gudrun Wahl vom Magischen Zirkel Wuppertal sowie der Gastzauberer Christian Perleth alias Zapperlot.

Unterhielten die Zuschauer in der Bandfabrik mit ihren Tricks: Henry (re.) und Gudrun Wahl vom Magischen Zirkel Wuppertal sowie der Gastzauberer Christian Perleth alias Zapperlot.

Gerhard Bartsch

Unterhielten die Zuschauer in der Bandfabrik mit ihren Tricks: Henry (re.) und Gudrun Wahl vom Magischen Zirkel Wuppertal sowie der Gastzauberer Christian Perleth alias Zapperlot.

Langerfeld. Portemonnaies brennen, Gegenstände tauchen aus dem Nichts auf und Geldscheine verschwinden – der Zauber-Salon des Magischen Zirkels Wuppertal ist mit einer charmanten und verblüffenden Show ins neue Jahr gestartet. Drei Zauberkünstler waren dafür in die Bandfabrik nach Langerfeld gekommen – darunter auch Simone Rau, die ihr Publikum mitnahm zu einem sportlichen Großereignis – Extrem-Puzzeln.

Hausfrauen aufgepasst: Ein Zauberpulver schafft jeden Fleck

Zwei Erwachsene und zwei Kinder aus dem Publikum sollten dabei in eine Tüte voller Puzzleteile greifen und je eines auswählen. Beim Versuch, diese Teile in ein schon bis auf zwei Teile komplettes Puzzle einzusetzen, scheiterten die Erwachsenen. Aber wie aus Zauberhand passten tatsächlich die Teile der Kinder auf Anhieb. Dafür gab es dann auch die Puzzle-Medaille in Gold.

Natürlich gab es an solch einem Abend auch eine Werbeunterbrechung – ein Waschmittel wurde beworden. „FIS-M entfernt jeden Fleck“, so Simone. Zum Beweis hielt sie ein Tuch mit bunten Flecken in der Hand, streute das Pulver darüber und hielt sogleich ein Tuch vollkommen ohne Punkte in der Hand. Begeisterter Applaus erfüllte wieder einmal den Raum.

Der gute Zauberer holt sich seine Gage aus dem Publikum

Sehr verblüffende Kartentricks wusste der junge Zauberer Alexander Lehmann zu präsentieren. Eine wahllos in den Raum gerufene Spielkarte befand sich tatsächlich umgedreht in einem Kartenspiel, dass der Zauberer die ganze Zeit über unberührt auf einem Tisch hat liegen lassen. „Ich hab irgendwann festgestellt, dass man mit Zauberei auch Geld verdienen kann“, sagte Lehmann. „Wer hat denn mal zehn Euro für mich?“ Die faltete er dann vor den erstaunten Augen des Publikums und hielt auf einmal ein weißes Blatt Papier in der Hand. „Das tut mir jetzt leid für Sie. Aber ich nenn das Gage.“ Lehmann bereicherte die Show zudem noch mit Charme und Witz.

Sein Zaubererkollege Zappalott, alias Christian Perleth, gab dagegen den chaotischen Mann mit einer kaputten Brille. „Ich hab jetzt irgendwie den Faden verloren“, sagte er mitten während der Show, fasste in die Hosentasche, zog einen Faden heraus, zündete ihn an – und hielt eine Krawatte in der Hand.

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