Die Vorbereitungen für das beliebte Volksfest am 11. Juni sind schon im vollen Gange.

Luisenfest
Das Luisenfest begann in den Siebziger Jahren. Mittlerweile ist es zu einem kleinen Volksfest geworden.

Das Luisenfest begann in den Siebziger Jahren. Mittlerweile ist es zu einem kleinen Volksfest geworden.

Schinkel Uwe (schin)

Das Luisenfest begann in den Siebziger Jahren. Mittlerweile ist es zu einem kleinen Volksfest geworden.

Luisenviertel. „Das Fest ist Anlaufstelle, Wohnzimmer und Heimat für die Besucher“, erklärt Wolf Birke, Mitglied der IG Luisenstraße das Konzept des Straßenfestes. Auf das Luisenfest in diesem Jahr freuen sich schon alle Beteiligten, denn es ist immer wieder ganz besonderes Ereignis. Wer die einzigartige Atmosphäre genießen möchte, kommt am Sonntag den 11. Juni um 10 Uhr zum Fuße des Öhlbergs in die Luisenstraße und lässt sich von den rhythmischen Klängen der Musik durch die Straßen treiben.

Was in den siebziger Jahren als Straßenfest der Nachbarschaft begonnen hat, ist mittlerweile zu einem kleinen Volksfest herangewachsen. Mit einigen Unterbrechungen findet es jetzt zum etwa vierzigsten Mal statt. „Die Tradition soll aber beibehalten werden“, darauf legt das gesamte Organisationsteam besonders großen Wert. Alles werde weiter von den Anwohnern auf die Beine gestellt, Flohmarktstände würden von Freunden mitgestaltet.

Das Programm lässt keine Wünsche offen

Die ansässigen Gastronomen und Kneipiers bieten, passend zur Karte ihrer Lokale, von der Nudelpfanne bis zum Würstchen das an, für was sie mit ihren Läden stehen. Für die musikalische Untermalung sorgen verschiedene Bands, die auf zwei Bühnen auftreten.

Um die regionale Verbundenheit auch hier zu unterstreichen, treten Künstler auf, die in Wuppertal und Umgebung verankert sind.

Rund 20 000 Besucher werden auch dieses Jahr wieder erwartet. An Ständen, die auf 350 Metern Straße aufgebaut sind, können sie stöbern und das eine oder andere ausgefallene Mitbringsel erstehen.

Die erhöhten Anforderungen an das Sicherheitskonzept sind Grund dafür, dass das Fest in einige Querstraßen ausweichen musste, insgesamt habe sich die Meterfläche jedoch nicht vergrößert, so Birke. „Die Stadt ist immer sehr entgegenkommend, es wird gemeinsam für Probleme eine Lösung gefunden“, erklären die Organisatoren die Zusammenarbeit.

Der Beweggrund, das Fest flächenmäßig nicht weiter wachsen zu lassen, ist leicht zu erklären: „Das Fest soll nicht verändert werden. Es soll das Gefühl entstehen, man setze sich mit alten Freunden in sein Wohnzimmer“, so Birke.

Alle Standmeter sind bereits verkauft worden – und das in nur vier Stunden. Die Mitglieder der IG haben jedes Jahr ein Vorkaufsrecht, die restlichen Meter gehen in den freien Verkauf.

Auch sonst gibt es für die Organisatoren einiges zu tun: Straßen müssen ausgemessen, Stände eingezeichnet werden und auch während des Festes kümmern sich drei Betreuer um die Besucher und Betreiber. Alle Zeichen stehen also darauf, dass das Luisenfest auch dieses Jahr wieder zu einem vollen Erfolg für Gäste, Gastwirte und Organisaoren wird.

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