Hohlraum an der Herderstraße bringt es auf eine Tiefe von 1,50 Metern.

Vohwinkel
Eine Polizistin inspiziert den Hohlraum an der Herderstraße in Vohwinkel.

Eine Polizistin inspiziert den Hohlraum an der Herderstraße in Vohwinkel.

Wolfgang Westerholz

Eine Polizistin inspiziert den Hohlraum an der Herderstraße in Vohwinkel.

Wuppertal. Da werden Erinnerungen an große Hohlräume unter den Straßen wach. An Silvester ist ein Auto mit der Vorderachse auf der Herderstraße in Vohwinkel in die Straßendecke eingebrochen. Die Feuerwehr hat den Wagen mit der Seilwinde wieder auf die Fahrbahn gezogen. Der Einsatz dauerte von etwa 14 bis 15.10 Uhr. Die Ursache ist noch nicht geklärt, doch die Ausmaße des Hohlraums sind bekannt: Das Loch hat eine Tiefe von 1,50 Meter und ist etwa drei Mal drei Meter breit.

Damit wachsen die Sorgen um den Zustand der Straßen im Stadtgebiet. Denn Frost und Schnee dieses Winters haben den ohnehin nicht gerade in einem guten Zustand befindlichen Straßen noch einmal empfindlich zugesetzt. Die Stadt betont seit Jahren, auf ihren Straßen, Wegen und Brücken nur noch die allernötigsten Arbeiten erledigen zu können. Aus eigener Kraft könne der Sanierungsstau von mittlerweile etwa 130 Millionen Euro in Wuppertal nicht abgebaut werden, heißt es. In dieser Summe sind zusätzliche Schäden aus diesem Winter nicht enthalten

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