Der SPD-Bundestagsabgeordnete zieht ins „KMB“ an der Obergrünewalder Straße.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete zieht ins „KMB“ an der Obergrünewalder Straße.
Helge Lindh in seinem neuen Büro.

Helge Lindh in seinem neuen Büro.

Andreas Fischer

Helge Lindh in seinem neuen Büro.

Luisenviertel. Spätestens bis zum 10. Juni soll der Umbau abgeschlossen sein. Dann steigt nämlich das Luisenfest, und Helge Lindh will Besucher in seinem neuen Wahlkreisbüro begrüßen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete zieht ins Luisenviertel, genauer ins ehemalige „KMB“ an der Obergrünewalder Straße.

Es solle kein „typisches Büro“ werden, sagt Lindh. Deshalb passe der Standort in einer ehemaligen Kneipe. „KMB“, das waren die Initialen von Klaus Müller-Bürger, besser bekannt als Fongi, der die Musikkneipe einst gegründet hatte. Aber auch die Bezeichnung „Kunst Musik Bistro“ war vielen für das „KMB“ geläufig. An diese Tradition will in Zukunft auch Lindh anknüpfen. So sei geplant, dass es hin und wieder Abendveranstaltungen mit Musik und Lesungen geben wird. „Ich freue mich, im Luisenviertel mittendrin zu sein bei den Menschen“, blickt der Politiker schon einmal voraus. Die genauen Öffnungszeiten seien noch in Planung. An fünf Tagen die Woche solle aber von morgens bis abends ein Mitarbeiter vor Ort sein. Lindh selbst will, wenn möglich, in den sitzungsfreien Wochen einmal täglich vorbeischauen, „wenn ich keine Außentermine habe“. Auch eine feste Bürgersprechstunde soll es geben.

Bis dahin bleibt aber ein bisschen Arbeit. Beim Umbau seien noch einige baurechtliche Dinge zu klären. Eigentlich wollte man früher fertig sein, räumt Lindh ein. Der Umbau des Denkmals sei dann aber doch schwieriger geworden, als gedacht.

Das Gebäude selbst sei interessant, zum einen wegen der Bewohner, zum anderen wegen der Nachbarschaft. Unter anderem habe die Initiative „Meine Stunde für Wuppertal“ im Luisenviertel ihren Sitz. „Mit ihr planen wir einen Austausch“, sagt Lindh, der das Ehrenamt in der Stadt unterstützen will. 

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