Bei allem Verständnis für die Aufteilung der Gelder aus dem Konjunkturprogramm: Wenn nicht bald massiv in die Wuppertaler Verkehrsinfrastruktur in Form von Straßen und Brücken investiert wird, drohen unhaltbare Zustände - auf Kosten der Sicherheit. Das Beispiel Hastener Straße spricht Bände. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auf einer maroden Straße zum nächsten Unfall kommt - mit Blechschäden, Verletzten und im allerschlimmsten Fall auch mit Toten. Wer übernimmt dann die Verantwortung? Dringender denn je muss ein bundesweites Programm zur Instandsetzung baufälliger Straßen aufgelegt werden. Das schaffen Städte wie Wuppertal aus eigener Kraft schon lange nicht mehr. Angesichts der enormen Steuerlast, die Autofahrer seit Jahren tragen, ist der Zustand vieler öffentlicher Straßen ohnehin nichts anderes als ein Skandal.

 

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