Lutz Lienenkämper macht Hoffnung auf den Ausbau der Landesstraße. Der Verkehrsminister wird aber nicht konkreter.

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Blick vom Wasserturm auf Lichtscheid auf die L418. Links geht sie dann in die Parkstraße, die L 419, über, die ausgebaut werden soll. Das ist der seit langem diskutierte Lückenschluss zur A1.

Blick vom Wasserturm auf Lichtscheid auf die L418. Links geht sie dann in die Parkstraße, die L 419, über, die ausgebaut werden soll. Das ist der seit langem diskutierte Lückenschluss zur A1.

Andreas Fischer

Blick vom Wasserturm auf Lichtscheid auf die L418. Links geht sie dann in die Parkstraße, die L 419, über, die ausgebaut werden soll. Das ist der seit langem diskutierte Lückenschluss zur A1.

Wuppertal. Große Hoffnungen hatten Handelskammer Präsident Friedhelm Sträter und Hauptgeschäftsführer Michael Wenge am Montagabend in den Besuch des NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) gesetzt. Der war zur IHK gekommen, um über die Fortschritte der NRW-Verkehrspolitik zu referieren. Für die Anwesenden war jedoch spannender, was mit zwei der dringendsten Verkehrsprojekte in Wuppertal und Solingen geschieht.

Lienenkämper hatte wenig im Gepäck: Die L 419 soll ausgebaut werden, die Planungen seien gegen Ende 2010 abgeschlossen. Den Baubeginn des ersten Abschnittes stellte er für Ende 2012, Anfang 2013 in Aussicht. Ende November will er sich mit der Wuppertaler Stadtspitze treffen, um die Planungen zu vertiefen.

Zu diesen Planungen gehören auch Überlegungen, die L 418 und die L 419 zu einer Bundesstraße aufzuwerten, weil die Autobahnen 46 und 1 durch sie verbunden werden. Im Gegenzug könnte die Wuppertaler Talachse B7 zur Landesstraße abgewertet werden. "Ich bin für Wuppertal sehr zuversichtlich, die neue JVA in Ronsdorf muss ordentlich angebunden werden", stellte er fest.

Für das Solinger Projekt, den Ausbau der B229 mit verbessertem Anschluss an die A3 - dieses Projekt nannte er eine "unendliche Geschichte" - hatte er noch weniger im Gepäck. Laut Lienenkämper soll zügig geplant werden, zudem ist angedacht, diesen Anschluss in einem geänderten Bundesverkehrswegeplan als vordringlich einzubringen.

Ob dieseAufwertung des Anschlusses, der auch für Wuppertal wichtig ist, weil er die ständig überlastete A46 entlasten würde, dann endlich im Jahr 2020 kommt, das konnte und wollte er nicht sagen.

Dafür kündigte er an, dass das Autobahnkreuz Nord "verkehrsgerecht" ausgebaut werden soll. Die Planungen sollen 2010 fertig sein, die Planfeststellung dann im Jahr 2011 erfolgen. 270 Millionen Euro würden für Autobahnen im Bereich Wuppertal und Remscheid investiert, kündigte er an.

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