Mit der Reihe „Visitenkarten“ stellt sich das Ensemble des Schauspiels ganz persönlich vor.

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Stefan Walz tritt am Freitag auf.

Stefan Walz tritt am Freitag auf.

Sebastian Eichhorn

Stefan Walz tritt am Freitag auf.

Wuppertal. Wenn Künstler ihre Visitenkarten verteilen, sind es in den seltensten Fällen profane Pappkärtchen mit rein sachdienlichen Hinweisen. Wenn das Ensemble des Schauspiels Wuppertal seine Visitenkarten auf der Bühne des neuen Theaters am Engelsgarten verteilt, macht es das dramatisch, musikalisch oder literarisch. Ein Abend, ein Darsteller – in Ausnahmefällen auch zwei – und das Wuppertaler Publikum, mehr braucht es dazu nicht. Zweck der Veranstaltung: sich gegenseitigen kennenlernen, persönlich, hautnah.

Den Auftakt in diesem Jahr macht Stefan Walz am Freitag, 9. Januar, mit seinem „Nightradio“. Einen Abend lang führt er das Publikum durch sein höchstpersönliches Nachtprogramm, spielt Musik zwischen Blues, Country und TexMex. Zwischendurch liest er selbstgeschriebene Texte, in denen es um „Liebe, Romantik, Eifersucht, Biertrinken und Einsamkeit geht“, sagt Walz.

Einen Tag später steht Uwe Dreysel auf der Bühne, spielt Klavier und singt. „Es wird ein Abend, der zeigen soll, wie man an den gegebenen Umständen scheitern kann und trotzdem wieder aufsteht“, verspricht Dreysel. Drastischer geht Julia Reznik zur Sache, die mit ihrer Version von „Spoonface Steinberg“, einem Stück über ein krebskrankes, autistisches Mädchen, die Themen Krankheit und Sterben aus dem gesellschaftlichen Schatten holen will. Karten acht Euro, Info im Netz.

 

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