Im Von der Heydt-Museum kann man sinnlich nachvollziehen, wie Eduard von der Heydt in Zandvoort Skulpturen aus Papua-Neuguinea mit Meerblick präsentierte.
Im Von der Heydt-Museum kann man sinnlich nachvollziehen, wie Eduard von der Heydt in Zandvoort Skulpturen aus Papua-Neuguinea mit Meerblick präsentierte.

Im Von der Heydt-Museum kann man sinnlich nachvollziehen, wie Eduard von der Heydt in Zandvoort Skulpturen aus Papua-Neuguinea mit Meerblick präsentierte.

Andreas Fischer

Im Von der Heydt-Museum kann man sinnlich nachvollziehen, wie Eduard von der Heydt in Zandvoort Skulpturen aus Papua-Neuguinea mit Meerblick präsentierte.

Wuppertal. Das war schon wieder ein außergewöhnliches Jahr für das Von der Heydt-Museum. Dass es mit der Auszeichnung für die Ausstellung des Jahres endete, ist die logische Folge einer Schau, die weit und breit ihres Gleichen sucht. „Weltkunst“ zeigt noch bis Ende Februar die Werke des Bankiers, Sammlers und Namensgebers Eduard von der Heydt sowie Werke aus der Sammlung seiner Familie. Malerei aus Europa, Skulpturen aus Afrika, Masken aus Asien, Zeichnungen aus Amerika - die Sammlung Von der Heydts macht dem Namen der Ausstellung alle Ehre.

 Aber macht Eduard von der Heydt dem Museum Ehre? Wie war die Rolle des Bankiers im Dritten Reich? Dieser Frage widmete sich im Oktober eigens ein Symposium mit namhaften Historikern. Sie kommen zu dem Schluss, dass Von der Heydt kein Kollaborateur gewesen ist. Dass er das Agentennetz der Nazis und gleichzeitig den Widerstand mitfinanzierte zeigt demnach vielmehr, dass Von der Heydt der Aktualität entrückt gewesen zu sein schien. Er war kein Held, aber wohl auch kein Täter. ll

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