100 Gemälde sind erstmals öffentlich zu sehen: Der bergische Maler steht im Mittelpunkt der nächsten Sonderausstellung im Von der Heydt Museum.

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Das Von der Heydt-Museum verspricht Sommergefühle zum Jahresanfang. Am 25. Januar 2011 wird eine Sonderausstellung eröffnet, zu der auch dieses Bild gehört: Den Sommer im Schweizer Gebirge hielt Gustav Wiethüchter 1937 auf Leinwand fest.

Das Von der Heydt-Museum verspricht Sommergefühle zum Jahresanfang. Am 25. Januar 2011 wird eine Sonderausstellung eröffnet, zu der auch dieses Bild gehört: Den Sommer im Schweizer Gebirge hielt Gustav Wiethüchter 1937 auf Leinwand fest.

Von der Heydt-Museum

Das Von der Heydt-Museum verspricht Sommergefühle zum Jahresanfang. Am 25. Januar 2011 wird eine Sonderausstellung eröffnet, zu der auch dieses Bild gehört: Den Sommer im Schweizer Gebirge hielt Gustav Wiethüchter 1937 auf Leinwand fest.

Elberfeld. Das Von der Heydt-Museum feiert einen führenden Kopf der rheinischen Expressionisten-Szene: Die erste Sonder-Schau, die Hausherr Gerhard Finckh im neuen Jahr eröffnet, erinnert an Gustav Wiethüchter (1873-1946) und dürfte der erste kleine Höhepunkt im Ausstellungsjahr 2011 werden.

Finckh hat rund 100 Gemälde zusammengetragen, die noch nie gezeigt wurden. Die Tochter des bergischen Malers macht es möglich: Die Werke, die heute im Besitz von Gisela Bonert-Wiethüchter sind, werden erstmals öffentlich präsentiert. Vom 25. Januar bis zum 30. April 2011 können sie am Turmhof bewundert werden.

Bielefeld, Berlin und Barmen: Die Stationen des Künstlers

Die Ausstellung im Elberfelder Kunsttempel erinnert an einen Künstler, der vor allem in Barmen Spuren hinterlassen hat: Gustav Wiethüchter, 1873 in Bielefeld geboren, wurde nach seiner Ausbildung, die er unter anderem in Berlin absolvierte, im Jahr 1900 an die Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Barmen berufen. Dort lehrte er als einflussreicher Pädagoge bis 1933. Dabei beschränkte er sich nicht nur auf die Malerei, sondern widmete sich auch der Angewandten Kunst. „Ausgehend von Jugendstil und Symbolismus entwickelte er sich zu einem führenden Kopf des rheinischen Expressionismus“, heißt es im Museum.

Almlandschaft, Apfelbaum und Alpen-Szenen

Wer sich ein eigenes Bild von der kreativen Arbeit des Kunstpädagogen machen möchte, hat dazu gut drei Monate lang Gelegenheit und dürfte dabei entdecken, dass der Maler sein Faible für die Natur nicht nur im Bergischen Land ausgelebt hat. Unter den 100 Gemälden finden sich Ansichten der „Schweizer Alpenlandschaft“ (1938) genauso wie „Kühe“ (1921) und Kinder, die „Unter dem Apfelbaum“ (1901) heruntergefallenes Obst auflesen. Neben verschiedenen Stillleben und Alm-Szenen ist auch ein Porträt seiner Tochter Gisela zu sehen.

Der Blick auf die malerische Mischung wird zwar erst am 25. Januar offiziell freigegeben, doch schon jetzt gibt eine WZ-Fotogalerie einen Vorgeschmack auf das, was die Museumsbesucher in Elberfeld erwartet.

Die Ausstellung „Gustav Wiethüchter“ wird am 25. Januar im Von der Heydt-Museum am Turmhof eröffnet. Am 30. Januar, 11.30 Uhr, bietet Gisela Schmoeckel eine Führung durch die Sonder-Schau an. Nähere Infos gibt es im Museum unter Telefon 563 6231.

Die Werke des Kunstpädagogen sind vom 25. Januar bis zum 30. April in Elberfeld zu sehen.

 

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