Neue Ausstellung im Kunstmuseum Solingen erinnert an den Elberfelder.

Wuppertal. Dass Armin T. Wegner nicht nur Schriftsteller, Essayist und kritischer Beobachter seiner Zeit, sondern auch leidenschaftlicher Fotograf war, zeigt sich vom 21.Februar bis zum 18. April.

"Am Kreuzweg der Welten" ist der Titel einer Ausstellung im Kunstmuseum Solingen, die in Zusammenarbeit mit der Berliner Guardini Galerie, der Wuppertaler Armin-T.-Wegner-Gesellschaft und der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft entstanden ist. Zu sehen ist ein charakteristischer Teil der fotografischen Arbeiten, die an Wegners Reisen durch den Kaukasus nach Persien, Palästina und Ägypten erinnern.

Da der gebürtige Elberfelder zu den "weithin vergessenen Autoren des 20. Jahrhunderts" zähle, wollen ihn die Veranstalter wieder ins Bewusstsein rücken - mit Bildern, die Wegner mit seiner Leica aufgenommen hat, unter anderem von der Vertreibung der Armenier. Bei der Eröffnung am Sonntag, 21. Februar, 11 Uhr, spricht Museumsdirektor Rolf Jessewitsch. Das musikalische Programm gestalten Wuppertaler: Ulrich Klan, der Lieder aus dem Armin T. Wegner Chansonzyklus präsentiert, ist genauso dabei wie der internationale Else-Chor aus der Gesamtschule Else Lasker-Schüler. Nähere Infos gibt es unter Telefon 0212/25814-0.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer