„Der Universums-Stulp“ läutet am 7. Februar eine neue Musiktheater-Ära ein.

uraufführung
„Der Universums-Stulp“ – hier das Cover des Romans von Eugen Egner – erobert die Theaterbühne. Die Geschichte wird am 7. Februar uraufgeführt.

„Der Universums-Stulp“ – hier das Cover des Romans von Eugen Egner – erobert die Theaterbühne. Die Geschichte wird am 7. Februar uraufgeführt.

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„Der Universums-Stulp“ – hier das Cover des Romans von Eugen Egner – erobert die Theaterbühne. Die Geschichte wird am 7. Februar uraufgeführt.

Wuppertal. Der Untertitel klingt genauso geheimnisvoll wie die Hauptüberschrift. „Eine musikalische Bildgeschichte“ versprechen die Wuppertaler Bühnen: „Der Universums-Stulp“ wird am Freitag, 7. Februar, um 19.30 Uhr im Opernhaus uraufgeführt. Einen ersten Vorgeschmack gibt es am Sonntag, 2. Februar, am selben Ort: Um 11 Uhr beginnt eine Matinee im Kronleuchter-Foyer.

Neuartige Mischung aus Comic, Zeichentrick, Theater und Gesang

So viel steht jetzt schon fest: Es ist keine Premiere wie jede andere, die das Opernensemble mit Unterstützung von Land, Kunststiftung NRW und NRW-Kultursekretariat vorbereitet. Thierry Bruehl (Regie) und Peter Rundel (musikalische Leitung) setzen auf die Phantasie und Zugkraft eines Wuppertalers: Der Autor und Zeichner Eugen Egner, Jahrgang 1951, gilt wegen seiner eigenwilligen Geschichten und Bilder als bedeutendster zeitgenössischer Vertreter der Groteske im deutschsprachigen Raum.

Das außergewöhnliche Projekt dreht sich um den vierzigjährigen Junggesellen Traugott Neimann. Die Dichter-Karriere der Hauptfigur basiert auf der konsequenten Einnahme stimulierender Mittel. Doch als Neimann nachts während einer Feier singend aus dem Fenster stürzt, ist es allein der Ausnahmequalität seines Rausches zu verdanken, dass er unbeschadet überlebt. Die Konsequenzen sind allerdings dramatisch: Er darf nie wieder Drogen konsumieren.

Mit dieser Handlung fesselte Eugen Egner bereits 1993 die Leser seines Romans „Der Universums-Stulp“. Gemeinsam mit dem Berliner Komponisten Stephan Winkler adaptiert er ihn nun im Auftrag der Wuppertaler Bühnen zu einer „musikalischen Bildgeschichte in drei Heften“.

Mit einer neuartigen Mischung aus Comic, Zeichentrick, Theater und Gesang möchten Egner und Winkler das Zeitalter der Graphic Novel auf der Musiktheater-Bühne einläuten. Neben dem Ensemble Musikfabrik sind die Sänger Olaf Haye, Andreas Jankowitsch, Uta Christina Georg, Michaela Mehring , Hendrik Vogt, Dorothea Brandt, Annika Boos, Joslyn Rechter, Christian Sturm, Martin Ohu und Katharina Greiß mit von der Partie.

www.wz-ticket.de

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