Das Tanzzentrum Pina Bausch hat eine hohe politische Hürde genommen.

Tänzerin Julia Rygas vor dem ehemaligen Schauspielhaus – das zum Tanzzentrum werden soll. Archiv
Tänzerin Julia Rygas vor dem ehemaligen Schauspielhaus – das zum Tanzzentrum werden soll. Archiv

Tänzerin Julia Rygas vor dem ehemaligen Schauspielhaus – das zum Tanzzentrum werden soll. Archiv

Andreas Fischer

Tänzerin Julia Rygas vor dem ehemaligen Schauspielhaus – das zum Tanzzentrum werden soll. Archiv

Wuppertal. Lange Jahre war es um die Zukunft des Schauspielhauses an de Kluse nicht gut bestellt. Es steht unter Denkmalschutz, aber beschützt hat es zuletzt niemand mehr. Schmierereien, Unkraut auf Treppenstufen, es schien fast nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis . . .

Aber nun hat das Gebäude eine Zukunft. Nicht als Schauspielhaus, was immer noch viele Theaterfreunde bedauern und so sehr erzürnt, dass sie mit der neuen, kleinen Spielstätte am Engelsgarten noch nicht ihren Frieden machen können.

Aber das Schauspielhaus scheint gerettet zu sein, seit der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Hintze verkündete, dass sich der Bund mit gut 28 Millionen Euro am Umbau des Hauses zum Tanzzentrum Pina Bausch nebst Bausch-Archiv beteilige. Darauf hat die Stadt umgehend reagiert. Kämmerer Johannes Slawig stellte Planungsmittel in Millionenhöhe in die Haushalte der nächsten beiden Jahre ein.

Wuppertal macht Nägel mit Köpfen. Nun muss noch das Land genau berechnen, mit welchem Betrag es sich letztlich beteiligt. Dann kann ab 2019 geplant und bis 2021 gebaut werden. Wer hätte das gedacht? ll

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