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Thorsten Pech

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Thorsten Pech

Am 9. Januar gibt es die erste "Winterliche Orgelvesper 2010": Thorsten Pech  serviert in der Alten lutherischen Kirche am Kolk Kompositionen, die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert entstanden sind. Auch am 16., 23. und 30. Januar musiziert er an der Morianstraße. Die Konzerte beginnen jeweils um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, Pech bittet um eine Kollekte.

Herr Pech, die Reihe "Winterliche Orgelvespern" geht in die 13. Runde. Was ist das Besondere an der neuen Auflage?

Thorsten Pech: Bei den "Winterlichen Orgelvespern" erklingen Orgelwerke aus insgesamt fünf Jahrhunderten an den vier Samstagnachmittagen im Januar. Die große Klais-Orgel der Alten lutherischen Kirche am Kolk eignet sich durch ihre Farbigkeit besonders dazu, Musik unterschiedlicher Epochen darstellen zu können, so dass Musik der spanischen Renaissance ebenso auf dem Programm stehen kann wie eine Orgelmusik von Jürg Baur oder eine romantische Sonate von Rheinberger.

Auf welches Konzert freuen Sie sich ganz besonders?

Pech: Meine Vorliebe für das 19. Jahrhundert ist ja bekannt, darum gehört der dritte Orgelabend sicherlich zu meinen Favoriten. Das soll dennoch die anderen Orgelvespern in keiner Weise schmälern. Im Gegenteil: Jedes Konzert hat einen ganz besonderen Reiz, der Bach-Familien-Abend zum Beispiel, vor allem durch die Einbeziehung von Werken, die nur selten zu Gehör kommen.

Was reizt Sie an der Improvisation?

Pech: Die freie Orgelimprovisation ist seit jeher die kreativste Form für den Organisten, sich in einer sehr persönlichen musikalischen Ausdrucksgestaltung einer Melodie oder einem Thema zu nähern. Darum binde ich die Improvisation gerne in meine Konzertprogramme ein, zumal auch das Publikum ein Stück Beteiligung am Konzertgeschehen erfährt, denn die Hörer geben ja das Grundthema vor. Dies ist beim Abschlussabend der diesjährigen Konzertreihe zu erleben, und ich lade die Zuhörer schon heute ein, sich ein geeignetes Musikthema zu überlegen oder das Motiv auf dem bereitliegenden Notenpapier aufzuschreiben. thö

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