Klavier-Festival Ruhr bringt erstmals fünf Konzerte in die Stadthalle.

Thomas Quasthoff hat seine Karriere als klassischer Bassbariton 2012 für beendet erklärt, steht aber weiterhin als Jazz-Sänger im Stil von Frank Sinatra und Bing Crosby auf der Bühne.
Thomas Quasthoff hat seine Karriere als klassischer Bassbariton 2012 für beendet erklärt, steht aber weiterhin als Jazz-Sänger im Stil von Frank Sinatra und Bing Crosby auf der Bühne.

Thomas Quasthoff hat seine Karriere als klassischer Bassbariton 2012 für beendet erklärt, steht aber weiterhin als Jazz-Sänger im Stil von Frank Sinatra und Bing Crosby auf der Bühne.

dpa/Herbert Neubauer

Thomas Quasthoff hat seine Karriere als klassischer Bassbariton 2012 für beendet erklärt, steht aber weiterhin als Jazz-Sänger im Stil von Frank Sinatra und Bing Crosby auf der Bühne.

Wuppertal. Wenn das renommierte Klavier-Festival Ruhr bisher Konzerte nach Wuppertal verlegt hat, waren das immer grandiose Ereignisse – aber auch nur maximal zwei pro Jahr. Doch in diesem Jahr verdoppelt Festival-Intendant Franz Xaver Ohnesorg auf vier Festivalkonzerte in der Stadthalle – und legt noch ein Stiftungskonzert obendrauf. Gestern hat er in Essen wieder einmal ein Programm der Superlative vorgestellt: Insgesamt sind 69 Veranstaltungen in 22 Städten der Region zwischen dem 5. Mai und dem 20. Juli geplant; 97 Pianisten reisen an.

Bereits seit November ist bekannt, dass Daniel Barenboim im Extra-Programm des Klavier-Festivals am 15. März in der Stadthalle Schubert spielen wird – ein Konzert-Ereignis ersten Ranges.

Gleichwohl müssen sich die weiteren Konzerte dahinter nicht verstecken. Jean-Yves Thibaudet, gefeierter Wanderer zwischen den Musikwelten Klassik und Jazz, wird mit dem Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele am 28. Juni Werke von Leonard Bernstein, George Gershwin und Sergej Rachmaninow präsentieren.

Am 5. Juli gastiert die Venezolanerin Gabriela Montero in der Stadthalle, die zu den originellsten Pianistinnen der Gegenwart wählt. Auf dem Programm steht Franz Schubert „Impromtus op. 90 D899“. Die Musikerin ist aber auch bekannt für ihre Improvisation im klassischen Bereich und wird sich diesmal amerikanischer Themen annehmen – das Leitmotiv des Festivals sind schließlich „The Americas“.

Thomas Quasthoff kommt am 16. Juli nach Wuppertal. Bereits vor seinem Durchbruch als Kammersänger war der Bassbariton mit Jazz- und Gospelprogrammen unterwegs. 2012 hat er seine Klassikkarriere für beendet erklärt, aber dem Jazz ist er weiter treu geblieben. Mit seinen Begleitern, – dem Pianisten Frank Chastenier, dem Bassisten Dieter Ilg und dem ebenso energiegeladenen wie einfühlsamen Schlagzeuger Wolfgang Haffner – wurde Quasthoff bereits 2015 beim Klavier-Festival Ruhr gefeiert. Jetzt kehrt er mit dem Programm „JazzLine“ zurück.

Bereits jetzt kündigt Intendant Franz Xaver Ohnesorg für den 9. März 2018 das zweite Stiftungskonzert zugunsten des Klavier-Festivals Ruhr in der Stadthalle an. Das Programm steht noch nicht fest, versprochen werden jedoch „Weltstars in bislang nie dagewesener Dichte“.

Der Kartenvorverkauf für die Konzerte beginnt heute um 10 Uhr. Der für das Stiftungskonzert im März 2018 beginnt erst am 18. Mai. Anlaufstellen für alle Konzerte über Tel. 01806/500 803 und auf
www.klavierfestival.de

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