„Letters from Wuppertal“ feiert am Donnerstag um 19 Uhr Premiere im Rex-Filmtheater.

„Letters from Wuppertal“ feiert am Donnerstag um 19 Uhr Premiere im Rex-Filmtheater.
Eine Szene aus „Letters from Wuppertal“.

Eine Szene aus „Letters from Wuppertal“.

René Jeuckens

Eine Szene aus „Letters from Wuppertal“.

Wuppertal. „Letters from Wuppertal“ heißt die Tanzfilmserie, deren Premiere am 12. Oktober um 19 Uhr im Elberfelder Rex-Filmtheater am Kipdorf die Besucher verzaubern wird. Produziert wurden die „Letters“ von Tanzrauschen e.V. (Wuppertal) und Mobile Dance (Berlin) unter der künstlerischen Leitung von Choreographin und Filmemacherin Jo Parkes aus Berlin. Das Spannende an dieser Tanzfilm-Produktion ist die Mitwirkung von tanzbegeisterten Wuppertalern, die gemeinsam mit professionellen Choreographen, Filmemachern und Soundexperten Geschichten in und über Wuppertal entwickelt haben, die die Besucher an markante Orte Wuppertals führen.

Oberbürgermeister Mucke sieht Serie als Botschafter für die Stadt

Beim Pilot „Kaufhaus Michel“, der bereits im Januar 2015 seinen Ursprung hat, war das Haus Fahrenkamp am Wall die Kulisse, in der 27 Tänzerinnen und Tänzer mit Jo Parkes und Kameramann Sven O. Hill eine großartige Performance erarbeiteten. Mädchen der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule ertanzten sich die Schwimmoper, eines von Wuppertals Wahrzeichen und eines der prägnantesten Gebäude der 1960er Jahre. Hier zeichneten die Künstler Milton Camilo (Choreographie), Julia Franken (Kamera und Konzept) und Pawel Matweew (Schnitt und Sound) verantwortlich. Ein weiterer Drehort war das erste Zufluchtshaus für Frauen von 1882 an der Straßburger Straße, wo sich Schülerinnen und Schüler des heutigen Evangelischen Berufskollegs gemeinsam mit Foteini Papadopoulou (Choreographie) und Filmemacher René Jeuckens (Siegersbuschfilm) mit der Geschichte des Hauses beschäftigten.

Jo Parkes (Choreographie und Regie), Ute Freund (Kamera) und Wolfgang Schmidtke (Sound) setzten sich mit Wuppertalern im Barmer Rathaus beispielsweise mit den unerwarteten Begegnungen im Leben auseinander. Auch der bereits Anfang des Jahres entstandene Tanzfilm „Wicked Woods“ wird noch einmal gezeigt – erarbeitet von Choreograph und Tänzer Paul White und der Filmemacherin Kim Münster (Treibsand Film). Kerstin Hamburg, Vorsitzende von Tanzrauschen e.V., ist fasziniert von den Darstellungsmöglichkeiten und Experimentierräumen im Tanzfilm: „Ich bedanke mich bei allen Wuppertalern und den beteiligten Künstlern für ihr Engagement und ihre Begeisterung, mit der sie dieses Tanzrauschen-Projekt bereichert haben.“ Auch Oberbürgermeister Andreas Mucke, Schirmherr der „Letters from Wuppertal“, verspricht sich viel von diesem Projekt: „Ich freue mich schon jetzt auf die Serie, die zum Botschafter unserer Stadt auf den internationalen Tanzfilmfestivals werden wird und unsere Stadt mit ihren Schätzen und Unterschiedlichkeiten aus dem Blickwinkel ihrer Bewohner tanzend beschreibt.“

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