Gestern wurde die neue Schau eröffnet.

Galeristin Barbara Binner – hier vor einem Werke von Andreas Junge – eröffnete gestern die neue Ausstellung in der Schwarzbach-Galerie.
Galeristin Barbara Binner – hier vor einem Werke von Andreas Junge – eröffnete gestern die neue Ausstellung in der Schwarzbach-Galerie.

Galeristin Barbara Binner – hier vor einem Werke von Andreas Junge – eröffnete gestern die neue Ausstellung in der Schwarzbach-Galerie.

Andreas Fischer

Galeristin Barbara Binner – hier vor einem Werke von Andreas Junge – eröffnete gestern die neue Ausstellung in der Schwarzbach-Galerie.

Wuppertal. Lidia Epshtein, Heinz te Laake, Fernando Tejeda und Peter Schmidt sind nur einige der vielen Künstler, deren Werke Barbara Binner für ihre Sommer-Ausstellung in der Schwarzbach-Galerie ausgewählt hat. „Für einen Fachmann wäre diese Zusammenstellung der Bilder eine Katastrophe. Für mich ist es ein Eldorado an Farben, Motiven und Techniken“, sagte Binner am Sonntagnachmittag in ihrer Ansprache zur Eröffnung.

Tatsächlich hat die Galeristin Werke aus Tinte und Acryl sowie Bleistiftzeichnungen neben den eigenwilligen Werken von Peter Schmidt ausgestellt. Die Mischung kommt an. Schmidt ist an diesem Sonntag selbst vor Ort, steht den Besuchern der Vernissage Rede und Antwort zu seinen Metall- und Korrosionsbildern.

Der Düsseldorfer Künstler arbeitet mit Metallen und Säuren, verändert Struktur und Farbe des Metalls und schafft durch die entstandene Patina und eine am Ende aufgetragene Schutzschicht aus Epoxidharz ein mehrdimensionales Bild. Gold und Silber gehören ebenfalls zu seinen bevorzugten Materialien, sie geben den Bildern Tiefe und bringen Licht in die Werke.

Künstlerin Monika Handke dagegen konzentriert sich auf Papier. Auch ihre Bilder haben eine nicht glatte Oberfläche, geschaffen aus zerknülltem oder geschichtetem Papier. Es entsteht eine Art Collage, die mit Tinte und Acryl Leben eingehaucht bekommt.

Scheinbar schlicht – aber mit enormer Wirkung

Die Radierungen von Heinz te Laake wirken auf den ersten Blick schlicht. Nur wenige, bunte Elemente sind in seinen Werken eingearbeitet. Doch sie sind es, die Spannungen im Bild erzeugen und schnell die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen.

Die Ausstellung ist bis zum 26. August in Binners Galerie, Schwarzbach 174, zu sehen – montags, mittwochs und freitags von 14 bis 19 Uhr.

 

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