Mehr als 1,5 Millionen Euro haben Kunstfreunde ins Theater am Engelsgarten investiert.

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Nicht wiederzuerkennen: Der Saal des Theaters am Engelsgarten.

Nicht wiederzuerkennen: Der Saal des Theaters am Engelsgarten.

Nicht wiederzuerkennen: Der Saal des Theaters am Engelsgarten.

Andreas Fischer (l.) und Anna Schwartz, Bild 1 von 2

Nicht wiederzuerkennen: Der Saal des Theaters am Engelsgarten.

Wuppertal. Es herrscht eifrige Betriebsamkeit im Theater am Engelsgarten: Reinigungskräfte saugen und wischen, Bühnentechniker schieben Kulissen hin und her. Noch ist es kaum zu glauben, aber am Samstag soll die neue kleine Bühne für geladene Gäste und am Sonntag für alle Interessenten eröffnet werden.

„Ich weiß, dass alles klappt – aber es ist sehr aufregend“, sagt Enno Schaarwächter, Geschäftsführer der Wuppertaler Bühnen. Bis zuletzt sind die Spezialisten damit beschäftigt, Scheinwerfer zu verkabeln, den Ton einzurichten und alles in den Computer einzuspeisen.

Damit sich am Samstag die Sponsoren wohlfühlen, organisiert Schaarwächter eine interne Generalprobe: Seine Mitarbeiter sollen mit Jacke wie Theatergäste im Foyer erscheinen und Garderobe, Toiletten und Getränkedienst testen. Bürger und Stifter wie Lore Jackstädt, Rolf-Peter Rosenthal, Jörg Mittelsten Scheid und der Verein der Theaterfreunde haben die Kosten von 1,5 Millionen Euro finanziert und sollen sich als erste daran erfreuen.

Schon jetzt lässt das Theater mit 152 Sitzplätzen, Umkleiden und Maske seine Schönheit erkennen. Richtig erstrahlen wird diese aber erst am Wochenende, wenn festlich gekleidetes Theaterpublikum in die erleuchteten Räume neben dem Historischen Zentrum pilgert, um das Eröffnungsstück der neuen Spielzeit zu erleben. tah

»Von 13 bis 16 Uhr können Besucher am Sonntag das neue Theater an der Engelsstraße 10 erleben.

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