Die Konzertreihe verspricht internationale Gäste und spannende Besetzungen. Am 29. September geht’s los.

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Seine Mission geht weiter: Musikpädagoge Raphael Amend möchte junge Zuhörer auch in der neuen Saison für klassische Musik begeistern.

Seine Mission geht weiter: Musikpädagoge Raphael Amend möchte junge Zuhörer auch in der neuen Saison für klassische Musik begeistern.

Romano Amend

Seine Mission geht weiter: Musikpädagoge Raphael Amend möchte junge Zuhörer auch in der neuen Saison für klassische Musik begeistern.

Wuppertal. Die Konzertreihe „Saitenspiel“ startet mit einem neuen Konzept in die kommende Saison: Neben der „Königsklasse“ der Kammermusik, dem Streichquartett, sollen „weitere spannende Besetzungen“ das Programm bereichern, wie das Stadthallen-Team ankündigt. Gemeint sind ein „Streichtrio mit Oboe, ein Klavierquartett, ein Rezitator und die Harfe als Soloinstrument“.

Dabei haben sich die Pläne geändert: Statt des im Jahresprogrammheft der Historischen Stadthalle noch angekündigten Prisma Quartetts stehen nun verschiedene Ensembles – beispielsweise das renommierte Minguet Quartett – oder Newcomer wie das Leibniz Trio auf der Bühne des Mendelssohn Saals.

So international wie die Ensembles sind auch die Solisten. Darunter sind der litauische Oboist Andrius Puskunigis, der englische Pianist Nicholas Rimmer, die italienische Harfenistin Fabiana Trani und der deutsche Schauspieler Sascha Rotermund. Die fünf Konzerte sind fünf europäischen „Musikmetropolen“ gewidmet. „Dort trafen sich geniale Künstler und ließen sich voneinander inspirieren“, wie die Veranstalter betonen.

Wien, Leipzig, London, Paris und Düsseldorf: Klangreisen in Elberfeld

Die musikalische Vitalität und Energie dieser Orte soll sich in fünf Programmen spiegeln (siehe Info-Kasten). Am 29. September dreht sich in Wuppertal alles um Wien. Am 1. Dezember wird in Elberfeld Leipzig gefeiert, am 16. Februar richtet sich der Blick nach London, am 27. April folgt eine klangvolle Reise nach Paris. Naheliegender – im wahrsten Sinne des Wortes – ist das Ziel am 1. Juni: Mit Werken von Robert und Clara Schumann steht Taktvolles aus Düsseldorf auf dem Programm. Die Konzerte beginnen jeweils um 18 Uhr.

Auch für die jüngsten Musikliebhaber ist gesorgt: Bei Schulkonzerten führt Musikpädagoge Raphael Amend Dritt- und Viertklässler in die Welt der Kammermusik ein. Am 17. Februar stellt er Benjamin Brittens „Phantasy Quartet“ vor, am 2. Juni geht es um Johannes Brahms’ Klavierquartett g-Moll. In diesem Fall gilt: Die Konzerte starten um 10 Uhr und 12 Uhr.

 Am 29. September interpretiert das Minguet Quartett Werke von Mozart, Beethoven, Mahler und Brahms. Das „Café Zimmermann“ konzentriert sich am 1. Dezember auf Johann Sebastian Bach. Das Gémeaux Quartett und Andrius Puskunigis präsentieren am 16. Februar Kompositionen von Purcell, Britten, Johann Christian Bach und Mendelssohn. Das Zemlinsky Quartett, Fabiana Trani und Sascha Rotermund würdigen am 27. April Debussy, Ravel, Strawinsky und Caplet. Das Leibniz Klaviertrio und Lena Eckelsam feiern am 1. Juni neben Robert und Clara Schumann auch Johannes Brahms. Karten gibt es online.
 

Der Eintritt zu den Schulkonzerten am 17. Februar und 2. Juni ist frei. Schulklassen können sich unter Telefon 24 58 90 oder per Mail (info@stadthalle.de) anmelden.

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