Ihre Durchlaucht erwartet die Tänzer von Pina Bausch. Der Auftritt der Wuppertaler ist der krönende Abschluss eines Festivals.

Prinzessin Caroline von Monaco
Prinzessin Caroline hat das Wuppertaler Tanztheater für das Finale eines Festivals im Fürstentum eingeladen. (Foto: Archiv)

Prinzessin Caroline hat das Wuppertaler Tanztheater für das Finale eines Festivals im Fürstentum eingeladen. (Foto: Archiv)

Prinzessin Caroline hat das Wuppertaler Tanztheater für das Finale eines Festivals im Fürstentum eingeladen. (Foto: Archiv)

Wuppertal. Wenn Prinzessin Caroline von Monaco ruft, nimmt man die Einladung gerne an. So ist es selbst für das weit gereiste Spitzenensemble eine ganz besondere Premiere: Das Wuppertaler Tanztheater gastiert zum ersten Mal in Monaco. Es dürfte also an- und aufregend werden, wenn die Tänzer von Pina Bausch Kurs auf das Fürstentum nehmen. Dort werden sie bereits erwartet: Auf Einladung des Monaco Dance Forum und zum Abschluss des Festivals „Hundert Jahre Ballets Russes“ (Ehrenvorsitzende ist Prinzessin Caroline) zeigt das Ensemble vom 17. bis 19. Dezember sein Doppelprogramm „Café Müller  / Das Frühlingsopfer“.

Die beiden legendären Stücke sind aber nicht das Einzige, das das Publikum an der Mittelmeerküste zu sehen bekommt. Die Pina Bausch Stiftung zeigt anlässlich des 30. Todestages von Rolf Borzik die Ausstellung „Rolf Borzik und das Tanztheater Pina Bausch“, die Pina Bausch (1940-2009) selbst vor zehn Jahren konzipiert hatte.

Die Sammlung besteht aus Kostüm- und Bühnenbildzeichnungen, Skizzen, privaten Reisefotos und Szenenfotografien. Auch mehrere Original-Requisiten, darunter zwei lebensgroße Krokodil-Nachbauten, reisen nach Monaco. Borzik hatte bis seinem Tod die Bühnenbilder und Kostüme für das Tanztheater entworfen. Die Ausstellung, die die Stiftung nun gemeinsam mit der Fotografin Ulli Weiss zu neuem Leben erweckt, wollen die Wuppertaler künftig auch an anderen internationale Orten präsentieren.

Tanz, Film und Ausstellungen: Wuppertaler sind in Monaco gefragt

Das Tanztheater befindet sich in Monaco in bester künstlerischer Gesellschaft: Die Ballets Russes – ursprünglich vom russischen Choreographen Sergei Djagilew gegründet und jahrelang in Monaco beheimatet – gelten weltweit als bedeutendstes Ballett-Ensemble des 20. Jahrhunderts.

Ein Jahr lang ehrte das Fürstentum die Kompanie mit einem spartenübergreifenden Kunst- und Kulturprogramm. Auch Anne Linsel darf sich freuen, Prinzessin Caroline ganz nah zu sein: Ihr Tanzträume“-Film, den die Wuppertalerin zusammen mit Rainer Hoffmann drehte, wird ebenfalls in Monaco vorgestellt – genauso wie die Pina-Bausch-Portraitausstellung von Walter Vogel. Die WZ wird aus Monaco berichten.

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