Auch Besitzer der Kulturkarte aus Düsseldorf bleiben nun auf einmal außen vor – was bei Kunstfans für Kritik sorgt.

Wuppertal. Friedrich Wietelmann geht gern und häufig ins Museum. Er kauft regelmäßig die Düsseldorfer Artcard, welche ihrem Besitzer gegen die Zahlung von 80 Euro ein Jahr lang freien Eintritt in Museen gewährt, auch in das Wuppertaler Von der Heydt-Museum, das wegen seiner Monet-Ausstellung derzeit schwer nachgefragt ist. Nach Wuppertal fuhr am 17. Januar auch Wietelmann. Ohne sich in die Warteschlange einreihen zu müssen, gelangte er mit seiner Artcard in die Ausstellung, denn man hatte ihm im Museum gesagt, er möge sich bei den Gruppenkassen anmelden.

Böse Überraschung beim zweiten Besuch

Am vergangenen Mittwoch war er wieder in Wuppertal, diesmal in Begleitung der Frau eines Geschäftsfreundes. "Ich hatte auch für sie eine Artcard gekauft." Doch was noch wenige Tage zuvor Gültigkeit hatte, war jetzt passé: Im Museum sagte man dem Paar: Extrawürste für Artcard-Besitzer gebe es nicht mehr.

"Mir war das sehr unangenehm vor meiner Begleitung", sagt Wietelmann. Er kann das nicht verstehen. Beate Eickhoff vom Von der Heydt Museum erklärt: "Als die Besucherströme überhand nahmen, mussten wir die Sonderregelung kippen." Friedrich Wietelmann kritisiert: "Das könnte man doch wenigstens übers Internet kundtun."

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