Gelungener Auftakt ins Jahr 2014: Das Sinfonieorchester sorgte mit Walzern, Polkas und Operetten für Stimmung in der Stadthalle.

Schwungvoller Auftakt ins Musikjahr: Das Neujahrskonzert der Sinfoniker begeisterte die Gäste in der Stadthalle.
Schwungvoller Auftakt ins Musikjahr: Das Neujahrskonzert der Sinfoniker begeisterte die Gäste in der Stadthalle.

Schwungvoller Auftakt ins Musikjahr: Das Neujahrskonzert der Sinfoniker begeisterte die Gäste in der Stadthalle.

Andreas Fischer

Schwungvoller Auftakt ins Musikjahr: Das Neujahrskonzert der Sinfoniker begeisterte die Gäste in der Stadthalle.

Elberfeld. Ein Comeback mit Taktstock feierte am 1. Januar Toshiyuki Kamioka auf der Bühne der Historischen Stadthalle. Der Chef-Dirigent des Wuppertaler Sinfonieorchesters übernahm in diesem Jahr wieder die Leitung des Neujahrskonzertes, nachdem 2013 Gastdirigent Christof Prick eingesprungen war.

Auch in diesem Jahr begann Oberbürgermeister Peter Jung den Neujahrsabend mit einer kurzen Ansprache, in der er Wuppertal einen genauso schönen Saal und ein mindestens genauso gutes Orchester wie das der Wiener Philharmoniker attestierte.

Man bräuchte sich keineswegs zu verstecken, man habe tolle Aussichten auf 2014 – im Hinblick auf den Ausbau der bald 22 Kilometer langen Nordbahntrasse und der Fortführung des Projektes Döppersberg. Ein Thema, das so manch einer im Publikum über die Feiertage wohl gerne einmal verdrängt hätte.

Eine musikalische Reise durch Deutschland und Österreich

Ganz klassisch präsentierte das Orchester Werke der österreichischen Komponisten Franz von Suppé, Josef Strauß und Johann Strauß Sohn, aber auch Stücke des Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy und des Gründers der Wiener Philharmoniker, Otto Nicolai.

Angefangen mit Franz von Suppés Ouvertüre zur Operette „Leichte Kavallerie“, führte Kamioka mit zuckenden Gliedmaßen und energisch geführtem Taktstock seine Musiker in die Schlacht. Danach versprühten die Musiker Leichtlebigkeit: Das Orchester ließ das Publikum an sanften tänzelnden Schritten teilhaben – die Klänge einer Triangel machten es möglich. Josef Strauß’ Polka „Die tanzende Muse“ kam bestens an.

Krönender Abschluss mit dem „Radetzky-Marsch“

Kleine Details wie ein Jäger, der mit Platzpatronen zur Polka-Melodie „Auf der Jagd“ in die Luft schoss, oder ein Schaffner, der mit Signalkelle und Tröte zur Abfahrt des „Vergnügungszuges“ aufrief, sorgten für viel Schwung.

Über die bekanntesten Walzer, Polkas und Operetten hinaus brillierte das städtische Sinfonieorchester mit einem gelungenen Cello-Solo und dem fast ausschließlich gezupften Stück von Johann Strauß Sohn („Neue Pizzicato Polka“).

Selbstverständlich durften bei der obligatorischen Zugabe der „Donauwalzer“ und der finale „Radetzky-Marsch“ zum Mitklatschen nicht fehlen.

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