Das Programm des Sinfonieorchesters bietet neben Modernem auch viele Klassiker.

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Chefdirigent Toshiyuki Kamioka leitet in der Spielzeit 2009/2010 acht von zehn Sinfoniekonzerten selbst.

Chefdirigent Toshiyuki Kamioka leitet in der Spielzeit 2009/2010 acht von zehn Sinfoniekonzerten selbst.

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Chefdirigent Toshiyuki Kamioka leitet in der Spielzeit 2009/2010 acht von zehn Sinfoniekonzerten selbst.

Wuppertal. Modernes neben Klassikern, selten Gehörtes neben den Dauerbrennern der Konzertliteratur - das Programm des Wuppertaler Sinfonieorchesters für die Spielzeit 2009/2010 wägt ab zwischen den Bedürfnissen des Publikums und denen des Dirigenten. Bei 70Prozent lag die Auslastung der Konzerte in der Spielzeit 2007/08, mit deutllich steigender Tendenz. Diese Erfolgsbilanz will Chefdirigent Toshiyuki Kamioka weiterführen. Acht von zehn Sinfoniekonzerten dirigiert er in der neuen Spielzeit selbst und bekennt sich damit zu seinem Orchester.

Kamioka dirigiert die Uraufführung der Komposition von In-Sun Cho

Kamioka eröffnet am Samstag, 5.September, die Saison mit einer Uraufführung der 1953 geborenen Koreanerin In-Sun Cho. "...Tal..." heißt die Auftragskomposition. "Das Stück hat sehr viele schöne Momente", schwärmt Kamioka. Dazu gesellen sich Gershwins Klavierkonzert F-Dur mit dem Solisten Rudolf Buchbinder und Dvoràks Sinfonie "Aus der neuen Welt".

Anschließend folgt ein Beethoven-Programm mit dem Pianisten Abdel Rahman El Bacha, dann eine Mischung von Bruckners 3. Sinfonie mit Béla Bartóks "Konzert für zweiKlaviere und Schlagzeug". Spätromantisch wird es im November mit Debussy, Ravel und Strawinsky, im Dezember werden Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 2 und Borodins 2. Sinfonie gespielt. Im neuen Jahr ist nach dem Neujahrskonzert die Geigerin Isabelle van Keulen mit Schumanns Violinkonzert d-Moll zu Gast, gekoppelt mit Brahms 2.Sinfonie. Danach hat Kamioka seinen Freund Dezsö Ránki eingeladen zu einem "Trauerkonzert" mit Rachmaninows "Toteninsel", Liszts "Totentanz" und Regers "Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin".

Fröhlicher wird es im März mit Weberns "Sommerwind", Mendelssohns 5. Sinfonie und Schumanns 1. Sinfonie. Im April gestaltet Kamioka einen Wagner-Abend mit dessen Faust-Ouvertüre, dem Siegfried Idyll und Auszügen aus den Opern. Eine Festmusik mit Händels Feuerwerks- und Wassermusik (Leitung: Jan Willem de Vriend) und die schon bekannte Kopplung von Mozarts Sinfonie Nr. 28 und Mahlers 5. Sinfonie beenden die Spielzeit.

Bei den Chorkonzerten setzt Kamioka auf Klassiker: Haydns Paukenmesse, Händels Messias, Bachs Johannespassion und Mendelssohns Elias. In den Kammerkonzerten präsentieren sich an fünf Abenden kleine Gruppierungen aus dem Orchester. Außerdem gibt es Familienkonzerte, vier Schulkonzerte und voraussichtlich ein gemeinsames Konzert von Sinfonieorchester und Schulen.

Für Oktober 2010 plant das Orchesterbüro wieder eine Konzertreise nach Japan; fünf Konzerte in Tokio stehen bereits fest.

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