Nachtfoyer: Sextett "Channel Crossing" spielt im Schauspielhaus.

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Das Jazzpool-Projekt setzt auf Stücke von Jarry Singla.

Das Jazzpool-Projekt setzt auf Stücke von Jarry Singla.

Veranstalter

Das Jazzpool-Projekt setzt auf Stücke von Jarry Singla.

Elberfeld. Das "Nachtfoyer" geht weiter: Die Jazz-Reihe bringt am Samstag, 17. April, sechs Musiker an der Kluse zusammen. Was "Channel Crossing" bedeutet, zeigen Tom Arthurs, Nils Klein, Wolfgang Schmidtke, Jarry Singla, Gunnar Plümer und Peter Weiss um 22 Uhr im Kleinen Schauspielhaus.

Dahinter steckt ein Projekt, das erst in Elberfeld vorgestellt wird und danach in London über die Bühne geht. Die Brücke, die zwischen Wuppertal und Großbritannien geschlagen wird, hat einen guten Grund, wie die Veranstalter betonen: Die Bedeutung Englands in der Transformation des "amerikanischen" Jazz hin zu einer europäisch geprägten Variante sei lange Zeit nicht angemessen wahrgenommen worden. Dabei wurden dort vor allem in den 70er Jahren deutliche Spuren gelegt. Die offenere Spielweise, begründet durch Musiker wie Kenny Wheeler, Evan Parker, John Taylor und Norma Winstone, hat eigene Wege aufgezeigt und den kontinentalen Jazz-Stil entscheidend mitbestimmt.

Jarry Singla: Deutsch-indischer Pianist schlägt musikalisch Brücken

Das Jazzpool-Projekt "Channel Crossing" widmet sich nun vor allem den Stücken des deutsch-indischen Pianisten Jarry Singla, der in Nordrhein-Westfalen geboren wurde und auch aufgewachsen ist. Seine Kompositionen stehen in der Tradition des "neuen englischen Wegs". Der "channel crosser" ist am Samstag zunächst in Elberfeld zu erleben (Karten: Telefon 569 4444). Im Mai tritt das Sextett dann in London und Glasgow auf.

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