Oliver Scheytt wehrt sich gegen Kritik von Gerhard Finckh.

Oliver Scheytt wehrt sich gegen Kritik von Gerhard Finckh.
Prof. Oliver Scheytt.

Prof. Oliver Scheytt.

Keusch

Prof. Oliver Scheytt.

„Unser Ansatz will nicht alle Museen gleichbehandeln und unter einen Hut stecken“, weist Prof. Oliver Scheytt die Kritik des Von der Heydt-Museumschefs, Dr. Gerhard Finckh, zurück (WZ vom Mittwoch). Nicht einig sind sich die beiden über die Bergische Kulturkooperative, die Scheytt im Auftrag der Oberbürgermeister Wuppertals, Remscheids und Solingens leitet. Bei einem Workshop letzte Woche, an dem Finckh nicht teilnahm, sei keine Zusammenarbeit im Museumsbereich vereinbart worden, vielmehr, so Scheytt, wurde besprochen, das Verbindende in der Geschichte zu finden und diese weiter zu erzählen. Dabei sei aufgefallen, dass das Städtedreieck nicht mit seinen kulturellen Leuchttürmen werbe. „Wir wollen deren Alleinstellungsmerkmal nicht angreifen, aber es spricht doch nichts dagegen, dass auch die Bevölkerung Solingens und Remscheids auf Von der Heydt-Museum oder Skulpturenpark stolz sind und hingehen.“ Auch sei das Projekt nicht rückschrittlich, es sei wissenschaftlich erwiesen, dass man gegenseitiges Verweisen helfe: „Wir suchen nach einer Haltung, deshalb ist es auch eine Kooperative und keine Kooperation“, wirbt Scheytt und ergänzt: „Herr Finckh muss nicht mitmachen, sollte aber auch nicht kritisieren.“ mws

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