Am Freitag öffnen von 18 bis 24 Uhr elf Wuppertaler Galerien. Der Eintritt ist frei.

Museumsnacht
Die Kunst- und Museumsnacht bietet ein buntes Programm: Charles Petersohn musiziert in der Kunsthalle Barmen, Jürgen Palmtag zeigt seine Musikperformance in der Galerie Grölle pass:projects und in der Galerie Hengesbach ist das Studio Bacon nachgebildet.

Die Kunst- und Museumsnacht bietet ein buntes Programm: Charles Petersohn musiziert in der Kunsthalle Barmen, Jürgen Palmtag zeigt seine Musikperformance in der Galerie Grölle pass:projects und in der Galerie Hengesbach ist das Studio Bacon nachgebildet.

Die Kunst- und Museumsnacht bietet ein buntes Programm: Charles Petersohn musiziert in der Kunsthalle Barmen, Jürgen Palmtag zeigt seine Musikperformance in der Galerie Grölle pass:projects und in der Galerie Hengesbach ist das Studio Bacon nachgebildet.

Die Kunst- und Museumsnacht bietet ein buntes Programm: Charles Petersohn musiziert in der Kunsthalle Barmen, Jürgen Palmtag zeigt seine Musikperformance in der Galerie Grölle pass:projects und in der Galerie Hengesbach ist das Studio Bacon nachgebildet.

Museum/privat, Bild 1 von 3

Die Kunst- und Museumsnacht bietet ein buntes Programm: Charles Petersohn musiziert in der Kunsthalle Barmen, Jürgen Palmtag zeigt seine Musikperformance in der Galerie Grölle pass:projects und in der Galerie Hengesbach ist das Studio Bacon nachgebildet.

Wuppertal. Kunst für alle, alle für die Kunst: Elf Galerien und Museen öffnen am  Freitag von 18 bis 24 Uhr zur Kunst- und Museumsnacht und zeigen Ausstellungen, Konzerte, Führungen und Performances. Erstmals ist der Eintritt zu ausnahmslos allen Veranstaltungsorten kostenlos – bis auf zwei Spezialführungen. „Wir wollten möglichst viele Wuppertaler erreichen, deshalb verzichten wir auf die Eintrittsgelder“, sagt Monika Heigermoser, Leiterin des Kulturbüros, das die Kunst- und Museumsnacht veranstaltet.

Diesmal sind die Aktionen und Führungen zeitlich gestaffelt

Bei früheren Ausgaben haben sich einige geärgert, dass so viele Aktionen gleichzeitig liefen. In diesem Jahr hat Urs Kaufmann vom Kulturbüro die Führungen in den Galerien und Museen so auf den drei Routen in Elberfeld koordiniert, dass man alle mitbekommen kann. Nicht dabei ist in diesem Jahr das Von der Heydt-Museum, weil dort die Pissarro-Ausstellung vorbereitet wird.

Es geht an diesem Abend nicht um’s stumme Bildergucken, dafür ist das Programm zu reichhaltig. Katy Sedna singt eigene Lieder in der Backstubengalerie (19 und 20.30 Uhr), das Saxofonquartett „four-tissimo“ spielt im Historischen Zentrum (19.30 Uhr), in der Galerie Hengesbach tritt das Gitarrenduo Weimer Sisters auf (21 Uhr). In der Von der Heydt-Kunsthalle am Geschwister-Scholl-Platz führt nicht nur Heike Kati Barath selbst durch ihre Ausstellung (18.30 Uhr), etwas später legt der Musiker Charles Petersohn Techno, Ambient und Jazz vor den Bildern auf (um 20 und 22 Uhr jeweils eine Stunde) – Tanzen ausdrücklich erwünscht.

Überraschen lassen kann man sich von den Performances: Die schwedische Künstlerin Anna Berndtson zeigt in der Galerie Kunstkomplex ab 18 Uhr eine sechsstündige Körper-Performance – „man muss nicht die ganze Zeit bleiben, aber man kann“, sagt sie. In der Galerie Grölle pass:projects gestaltet Jürgen Palmtag eine Musikperformance (20 Uhr), in der Hebebühne treffen sich Louisa Roßner und Israel Aten zur interaktiven Performance (19.40 Uhr). Die Galerie Schwarzbach in Oberbarmen lädt zur Live-Aktion mit Porträtmalerei (18 und 22 Uhr).

Aktionen von Lesungen mit Musik bis zum Neujahrsfest

Besonders vielfältig ist das Programm in der Begegnungsstätte Alte Synagoge – von der Gartenführung (18 Uhr) über Wolf Erlbruchs Bilderbogen zum Wuppertaler Juden Samuel Steilberger und Lesungen mit Musik bis zum jüdischen Neujahrsfest (23 Uhr).

Andrea Raak begleitet Besucher bei einem Rundgang durch die Galerien an der Hofaue. Treffpunkt für die zweistündige Führung ist die Haltestelle Kluse vor dem Cinemaxx. Die Teilnahme kostet pro Person 5 Euro.
 

Der Graffiti-Künstler Martin Heuwold bietet Führung mit dem Fahrrad zu den Graffitis auf der Nordbahntrasse an. Treffpunkt für die 90-minütige Tour ist um 18 Uhr auf der Trasse am Bahnhof Loh, ein Rad muss man mitbringen. Die Teilnahme kostet 5 Euro.
 

Die Galeristin Nicole Bardohl (Kunstkomplex) hofft, dass die Museumsnacht auch die Schwellenangst senkt. Viele dächten, an dem Abend dürften sie mal gucken, bei einer Vernissage aber nicht, weil sie nichts kaufen – stimmt nicht, „alle sind eingeladen, auch danach zu kommen.“

Die Aktionen, Orte und Zeiten stehen im Programmheft, das an zahlreichen Orten ausliegt, und im Internet.

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer