Sabine Misiorny und Tom Müller stellen ihr neues Stück im Rex-Theater vor.

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Proben für „Candlelight und Liebestöter“: Sabine Misiorny und Tom Müller erforschen die Frage, warum Frauen und Männer nicht zusammenpassen.

Proben für „Candlelight und Liebestöter“: Sabine Misiorny und Tom Müller erforschen die Frage, warum Frauen und Männer nicht zusammenpassen.

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Proben für „Candlelight und Liebestöter“: Sabine Misiorny und Tom Müller erforschen die Frage, warum Frauen und Männer nicht zusammenpassen.

Wuppertal. Wer Komödiantisches mag, dürfte Sabine Misiorny und Tom Müller kennen. Mit Inszenierungen wie "Single sucht Single" oder der Nachfolge-Produktion "Single sucht Single auf ein Neues" machte das Duo als m&m-Theater Liebhaber der leichten Muse glücklich.

"Nach drei Jahren Abstinenz freuen wir uns über die Maßen, endlich wieder in Elberfeld zu spielen", Tom Müller. "Wir hängen sehr an Wuppertal und dem Wuppertaler Publikum." Mit der Premiere von "Candlelight und Liebestöter" wollen die beiden, die auf der Bühne wie im echten Leben ein Paar sind, an alte Erfolge anknüpfen. "Candlelight und Liebestöter", eine kabarettistische Komödie von und mit Sabine Misiorny und Tom Müller, feiert am Donnerstag, 10. September, um 20 Uhr Premiere im Rex-Theater.

Die Zutaten dafür sind verheißungsvoll. Inhaltlich geht es um das "grundsätzliche Thema", wie der 42-Jährige erzählt: um das "Verhältnis von Männern und Frauen und den angeblichen Geschlechterkampf". Dieses weite und ewige Feld wurde bereits in vielen anderen Stücken der Neusser-Wuppertaler-Formation behandelt, als Oberbegriff wurde diesmal "Romantik" gewählt. "Ein klassisches Beispiel ist der Sonnenuntergang. Sie möchte ihn sich angucken, er denkt: ‚Was für ein Quatsch. Die Sonne geht doch jeden Tag unter.’"

"Wir hören gerne genau hin, was andere erzählen."

Tom Müller, Theatermacher

Die Idee zum Stück "Candlelieght und Liebestöter", das in bewährter Manier von den beiden ersonnen und verfasst wurde, stammt also aus dem Alltag. Andere Menschen zu beobachten und ihr Verhalten zu studieren ist, so Müller, eine stetige Inspirationsquelle. "Wir hören gerne genau hin, was andere erzählen."

Außerdem gibt es noch das eigene Leben. "Wir verstehen uns ausgesprochen gut und verbringen gerne Zeit miteinander", erklärt der gebürtige Neusser sein Zusammensein mit der waschechten Wuppertalerin. "Aber natürlich gibt es auch bei uns unterschiedliche Ansprüche an den einzelnen Moment."

Sitzen die Eheleute beispielsweise auf ihrer heimischen Terrasse mit dem tollen Westblick, sind die "assoziierten Gedanken mitunter eben sehr verschieden", verrät der Theatermann lachend. Wie bei einem Fußballspiel gibt es im neuen Stücke zwei Halbzeiten, dazwischen eine Pause.

Aus ihrer kabarettistischen Phase bis 2006 haben die Theater-Liebhaber Monologsequenzen und Interaktion mit dem Publikum in das Stück integriert. Mehr wird zur Premiere noch nicht verraten, denn das "Echtzeitstück" birgt so manche Überraschung und komische Wendung. Schließlich ist das ewige Thema, warum Männer und Frauen ja letztlich nicht zueinander passen, wie es Vicco von Bülow als Loriot einstmals so trefflich formulierte, mit immer neuen Varianten denk- und spielbar.

Karten für die Premiere im Rex-Theater, Kipdorf 29, gibt es unter Telefon 441159 oder im Netz unter www.rex-theater.de

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