Das Langerfelder Leo-Theater stellt sein Programm für die nächste Saison vor. Mit dabei sind u.a. die Stücke „Die toten Augen von London“ und „Ein Mann an der Angel“.

Neue Spielzeit
Thorsten Hamer ist zufrieden – in der vergangenen Saison kamen 18 000 Gäste in sein Theater nach Langerfeld.

Thorsten Hamer ist zufrieden – in der vergangenen Saison kamen 18 000 Gäste in sein Theater nach Langerfeld.

Gerhard Bartsch

Thorsten Hamer ist zufrieden – in der vergangenen Saison kamen 18 000 Gäste in sein Theater nach Langerfeld.

Wuppertal. Voller Vorfreude blickt Thorsten Hamer auf die neue, vierte Saison des Leo-Theaters mit dem Motto „Alltagssituationen“. Denn er schaffte es, eine Uraufführung und eine Fast-Uraufführung zu bekommen. Außerdem steigern sich die Zuschauerzahlen des Langerfelder Theaters. Inzwischen gibt es sogar eine Warteliste für die Premierenabonnements.

Und auch die Vermietung des Theaters für Firmen- und Privatfeiern läuft gut. Als erste Premiere lockt in der neuen Spielzeit am 5. Juli die Komödie „Hängepartie“ von Gaby Hauptmann – eine Fortsetzung von „Suche impotenten Mann fürs Leben“, das bisher 3000 Besucher in 25 Vorstellungen gesehen haben. Das Stück ist brandneu und das Leo-Theater das zweite Theater in Deutschland, das es aufführt.

Hamer verspricht viel Witz

„Es ist nicht einfach, die Rechte an so einem neuen Werk zu bekommen“, sagt Hamer und verspricht viel Witz. „Kinder, Krisen, Gästezimmer“ heißt die Sommerkomödie von Bodo Schirmer, die am 26. Juli Premiere hat. Darin stehen plötzlich die beiden erwachsenen Kinder von Tom und seiner neuen Frau Sylvie vor der Tür, sowie die einer Senioren-Pension entflohene Mutter Tilly. Und alle wollen ins Gästezimmer einziehen. Frank Pinkus setzte speziell auf den Wunsch von Thorsten Hamer seinen erfolgreichen Monolog „Allein in der Sauna“ fort. „Nie mehr allein“ heißt nun die Uraufführung am 19. September im Leo-Theater. Darin befindet sich Bernd Brückner mit Frau und Tochter auf dem Weg in den Urlaub. Stau und Toilettenpausen bieten ihm reichlich Gelegenheit, über das Leben zu sinnieren.

Wenn die Mutter des Pfarrers Reizwäsche verkauft

Nach dem Filmerfolg „Herbstzeitlose“ richtet sich die Komödie „Altweiberfrühling“ von Stefan Vögel am 10. Oktober. Die 80-jährige Martha beschließt, in ihrem schlecht laufenden Dorfladen selbst genähte Reizwäsche zu verkaufen. Ihr Sohn, der Dorfpfarrer, ist entsetzt.

Der skurrile Dialog „Ein Mann an der Angel“ von Sam Bobrick kommt am 1. November: Tante Martha liefert ihrer Nichte Sara einen Traummann in die Wohnung – allerdings k.o. geschlagen. Jetzt versucht Sara, ihm die Situation zu erklären.

In der vergangenen Saison konnte das Leo-Theater rund 18.000 zahlende Gäste begrüßen. Das war eine Steigerung um etwa 3000 Besucher im Vergleich zum Vorjahr.

Das Theater ist auf Männersuche. Am 13. April findet im Leo-Theater, Öhder Straße 19a, ein Casting für Männerrollen statt. Es beginnt um 11 Uhr. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 87 07 29 64 anmelden.

Das gedruckte Programm für die kommende Siason liegt ab nächster Woche im Theater aus.

Ein Edgar-Wallace-Klassiker hat am 15. November Premiere: „Die toten Augen von London“. Humorvoll wird es am 13. Dezember mit „Meine Braut, sein Vater und ich“. Der Casanova Henri heiratet einen Mann, um den Willen seiner verstorbenen Tante nach einer Hochzeit zu erfüllen und damit ihre Million zu erben. Doch die vermeintlich problemlose „Ehe“ entwickelt sich zum Albtraum.

Mit der Travestie-Komödie „Ganze Kerle“ gibt Racine Tewes am 14. März 2014 ihr Regie-Debüt. Am 18. April gestaltet Hamer dann die „Deutschland-Premiere von „Und morgen nochmal von vorne“ von Frank Pinkus und Kay Kruppa. Zusätzlich sind für das neue Jahr noch das Stück „Candlelight und Liebestöter“ vom m&m-Theater sowie als ernstes Stück „Der Trinker“ von Hans Fallada geplant. Zudem laufen noch Verhandlungen mit Gastregisseuren, wie Hamer verspricht.

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