Das Kulturbüro plant die erste Literatur-Biennale.

Wuppertal. So kann es gehen: Da fragt die NRW-Sektion des Verbands Deutscher Schriftsteller im Rathaus höflich an, ob sie ihre Literaturtage – die jährlich an einem anderen Ort stattfinden – diesmal in Wuppertal abhalten kann. Und was entsteht aus dem literarisch wertvollen Ansinnen? Eine regelrechte Literatur-Biennale.

Monika Heigermoser, Leiterin des städtischen Kulturbüros, ist jedenfalls froh, dass im Juni nicht nur die Mitgliederversammlung der Literaten in Wuppertal über die Bühne geht, sondern auch gleich ein Rahmenprogramm möglich wird, das die breite Öffentlichkeit ansprechen soll.

Das Literatur-Fest flankiert einen Schriftsteller-Kongress

Mit anderen Worten: Wuppertal erlebt seine erste Literatur-Biennale. Heigermoser verspricht 25 Lesungen an 18 Orten: „Wir holen international bekannte Autoren nach Wuppertal, darunter Herta Müller und John von Düffel.“ Ebenso wichtig ist ihr allerdings der Einsatz lokaler Größen: „Wir werden Wuppertaler Literaten aktiv einbeziehen.“ So soll zehn Tage lang gelesen, getanzt und nicht zuletzt getagt werden – denn Heigermoser möchte die Chance nutzen, den Kongress mit Schullesungen und Diskussionen zu verbinden. Was genau das Publikum vom 6. bis zum 16. Juni erwartet, soll im April bekanntgeben werden. So viel darf bereits verraten werden: Dazu gehört auch ein Musical-Projekt, das die Bernhard-Letterhaus-Schule am 14. Juni um 19.30 Uhr im Haus der Jugend in Barmen vorstellt.

Enden wird das Festival am 16. Juni im Internationalen Begegnungszentrum der Caritas – mit der Mitgliederversammlung, die das Ganze ins Rollen brachte.

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