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Im September feiert Ingeborg Wolff ihren 70. Geburtstag. Einen Monat später feiert sie im TiC Premiere.

Im September feiert Ingeborg Wolff ihren 70. Geburtstag. Einen Monat später feiert sie im TiC Premiere.

Uwe Schinkel

Im September feiert Ingeborg Wolff ihren 70. Geburtstag. Einen Monat später feiert sie im TiC Premiere.

Wuppertal. Für Ingeborg Wolff schließt sich ein Kreis: Die Schauspielerin wechselt erneut die Seiten – diesmal in Namen von Friedrich Schiller. Die Grande Dame der Wuppertaler Theaterszene, die viele Jahre lang fest zum Ensemble der städtischen Bühnen gehörte, führt im TiC Regie. Im Herbst sorgt die 69-Jährige dafür, dass sich in Cronenberg ein Drama abspielt: Wenn Schillers Fünfakter „Kabale und Liebe“ am 25. Oktober Premiere feiert, hält die Bühnen-Erfahrene die Fäden in der Hand. Dabei dürften Erinnerungen wach werden – immerhin war Wolff in früheren Jahren einmal Lady Milford, kennt „Kabale und Liebe“ also auch aus Darsteller-Sicht. Nun steht sie nicht als Schauspielerin, sondern als Regisseurin im Rampenlicht.

Der Spagat zwischen Stadttheater und freier Szene liegt ihr am Herzen: Berührungsängste kennt sie nicht. „Die Mischung war mir immer wichtig“, sagt Wolff. „Sie ist eine Bereicherung.“ Auch das Publikum soll von der Vielfalt profitieren: Bevor die Schauspielerin im TiC-Theater auf dem Regiestuhl Platz nimmt, ist sie an den Wuppertaler Bühnen als Gast engagiert. Derzeit ist sie in der „Bluthochzeit“ im Opernhaus zu erleben – die letzte Vorstellung der Opernfassung von Wolfgang Fortner geht am Sonntag, 17. März, um 18 Uhr über die Bühne. An diesem Tag ist Theatertag. Das heißt: Jede Karte kostet acht Euro. thö

» Karten und nähere Infos zum Spielplan der Wuppertaler Bühnen und des TiC-Theaters gibt es unter:

www.wz-ticket.de

www.tic-theater.de

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