Auf die jüngsten Zuhörer wartet eine Welt aus 1001 Nacht.

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Musikpädagoge Raphael Amend leitet die Kinderbetreuung.

Musikpädagoge Raphael Amend leitet die Kinderbetreuung.

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Musikpädagoge Raphael Amend leitet die Kinderbetreuung.

Wuppertal. Im Sinfonieorchester gilt es als „Test-Ballon“, dem im Idealfall weitere Aktionen folgen könnten: Erstmals in dieser Saison bieten die städtischen Musiker eine Kinderbetreuung an. Während Eltern oder Großeltern am 26. und 27. Februar dem ersten Teil des Sinfoniekonzerts lauschen, können junge Stadthallen-Gäste ab sechs Jahren ihr eigenes Programm erleben.

Die Aussichten sind jedenfalls märchenhaft: „Musikpraktische Konzerteinführung“ nennt sich die Aktion, die in eine Welt aus 1001 Nacht entführt. Denn im Großen Saal gibt Nikolai Rimski-Korsakows sinfonische Dichtung „Scheherazade“ den Kurs vor: Kinder können kleine Abschnitte des Stücks mit einfachen musikalischen Mitteln erarbeiten. Dazu gehören Gesang, elementares Instrumentalspiel und Body-Percussion – eine Mischung, die die kleinsten Klassik-Fans zu einer ganz eigenen Interpretation inspirieren soll.

Praktisches Angebot: Kinder werden auf klassische Musik vorbereitet

Wozu die Melodien von Prinz und Prinzessin, Sindbad und all den anderen Figuren, von denen Scheherazade erzählt, den Nachwuchs am Ende animiert, soll keinesfalls verheimlicht werden: Die Ergebnisse werden den erwachsenen Begleitern in der Konzertpause präsentiert. Derart vorbereitet sollen dann alle zusammen im zweiten Teil den „Scheherazade“-Vortrag der Profis genießen können. Betreut werden die jüngsten Gäste in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule: Raphael Amend leitet das Team, das Kindern die Märchenwelt aus 1001 Nacht ganz praktisch näher bringen möchte.

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